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Nicht immer muss ein Auto groß sein für den Tier-Transport

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Der Hund soll mit: Nicht immer muss es ein großes Auto sein
Klar, ein ganzes Rudel Hunde im Kleinwagen, das wird eng. Aber generell ist wegen einem Hund nicht gleich ein extra großes Auto oder ein SUV nötig. © Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Wer sich einen Hund anschafft, meint vielleicht nun, dass ein größeres Auto nötig wäre. Das muss nicht zwingend sein, allerdings haben große Mobile auch Vorteile.

Stuttgart - Auch mit einem großen Hund ist ein großes Auto oder gar ein SUV nicht zwingend erforderlich. Selbst ein Kleinwagen kann für den regelmäßigen Transport eines größeren Vierbeiners ausreichen, wenn nicht noch zusätzlich allzu viel mit muss. Darüber berichtet die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ (14/2022).

Auch ein Kombi muss nicht her, wenn gerade eine Limousine im Fuhrpark ist. Wer sich aber einen zulegen will, sollte darauf achten, dass sich die Dachlinie nach hinten nicht zu stark absenkt und dass die Öffnung der Heckklappe möglichst groß ist.

Hochsprung ist nicht immer eine gute Disziplin

Auch eine niedrige Ladekante ist gut. Denn besonders noch nicht ausgewachsene sowie schwere und ältere Hunde sollten nicht aus einem hohen Fahrzeug springen müssen. Das tue Knochen und Gelenken nicht gut. Auch der Weg rein ins Auto klappt mit niedrigerer Ladekante besser, so die Zeitschrift.

Wer einen Bus oder SUV hat oder plant, kann den vierbeinigen Gefährten auch eine Rampe oder eine Art Teleskoptreppe zum bequemen Ein- und Ausstieg kaufen. Dieses sollte mit den Vierbeinern aber geübt werden.

Dass sich größere Autos in der Regel besser eignen, hat laut der Zeitschrift nicht in erster Linie mit deren größerem Raumangebot zu tun: „Sie bieten vor allem mehr Ruhe. Mehr Laufruhe. Sie liegen besser auf der Straße, und in einem Auto, das ruhiger auf der Straße liegt, liegt auch der Hund ruhiger.“

Nur ausreichend gesichert gefährden Hunde nicht die Insassen

Wichtig: Ein Hund gilt in Deutschland als Ladung und muss jederzeit verrutschsicher gesichert sein. Für den Hundetransport im Laderaum, auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank gibt es fixierbare stabile Boxen aus Kunststoff und Metall.

Ist ausreichend Beinfreiheit im Fond vorhanden, passe in den Fußraum hinter dem Beifahrersitz eine Kunststoffbox für kleine und mittlere Hunde. Auch sogenannte Hundebetten für den Laderaum des Autos können sich eignen, müssen aber mit einem guten Gitter vom Passagierbereich getrennt werden.

Lösungen wie Geschirre, Stoffboxen, Sitzschalen und Drahtboxen seien keine gute Wahl. Keines der Systeme sei den Belastungen automobiler Ausnahmesituationen wirklich gewachsen. Schlimmstenfalls erhöhen sie das Sicherheitsrisiko.

Ist das Tier ungesichert, kann es zum tödlichen Geschoss werden. Es fliegt bei einem Unfall mit 50 km/h wie ein Geschoss durch den Innenraum und schlägt mit dem 50-fachen seines Eigengewichts ein. Da werde ein Dackel zum Pferd, und ein Husky habe die Wucht eines Bullen. dpa

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