Autofahren für umsonst?

Sixt Leasing: Nach Urteil über widerrufbare Leasingverträge – so reagiert Sixt

Collage: Das Typenschild eines BMW M140i, Sixt-Leasing-Schriftzug, ein Justitia-Abbildung
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Ein Sixt-Leasing-Kunde hat seinen Vertrag wirksam widerrufen.

Es ist ein wegweisendes Urteil und das erste eines Oberlandesgerichts (OLG): Ein Leasingvertrag von Sixt Leasing kann wirksam widerrufen werden. Das will Sixt jetzt unternehmen ...

München – Im vorliegenden Fall hatte ein Leasing*-Nehmer im März 2017 einen Vertrag über einen BMW* M140i mit Sixt Leasing abgeschlossen. Nach der Fahrzeugübergabe ist der Kläger gut 40.000 Kilometer gefahren. Im Juli 2018 erklärte er den Widerruf des Leasingvertrages und forderte Sixt zur Rückabwicklung auf. Da Sixt sich weigerte, reichte der Leasingnehmer über eine Trierer Kanzlei Klage beim Landgericht München ein.

Sixt positioniert sich über Syndikus Stefan Vogel gegenüber 24auto.de wie folgt zu dem Urteil: „Wir halten die Rechtsauffassung des OLG München für falsch und gehen davon aus, dass unsere Verträge den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Wir haben uns bei der Erstellung unserer Verträge und Widerrufsinformationen zu jedem Zeitpunkt an den gesetzlichen Vorgaben und den Empfehlungen des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen orientiert. Wir werden uns daher weiterhin gegen Klagen dieser Art verteidigen.“ Was das konkret bedeutet, will Vogel nicht weiter ausführen – nur so viel: „Wir prüfen gerade alle Möglichkeiten, die wir haben. Eine Revision wäre zulässig.“ Nachahmer, die sich auf das Urteil des OLG München berufen, müssten jeweils individuell den Rechtsweg beschreiten. Mehr zum Urteil über den Widerruf von Leasingverträgen lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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