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Autofahren im Winter: Keine Angst vor Vollbremsungen auf glatter Fahrbahn

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Von: Simon Mones

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Autofahren im Winter ist gefährlich. Viele Autofahrer haben aber Angst, auf Eis und Schnee eine Vollbremsung zu machen – dabei ist die oft die einzige Option.

Der Winter stellt Autofahrer vor so manche Herausforderung. Auf die meisten kann man sich jedoch problemlos vorbereiten. Zumindest dann, wenn man sich an einige Regeln und Tricks hält, die den Verkehr in der kalten Jahreszeit sicherer machen sollen – wie zum Beispiel die richtige Bremstechnik.

So ist es im Winter wichtig, etwas ruhiger zu fahren. Ein gefühlvoller Gasfuß ist dann ebenso wichtig wie Weitsicht im Straßenverkehr. Hastige Lenkbewegungen bringen das Auto auf den teilweise glatten Straßen schnell ins Schleudern, wie auch T-online.de berichtet.

Ein Auto bremst auf einer schneebedeckten Straße.
Viele Autofahrer haben vor einer Vollbremsung im Winter Angst. Doch dafür gibt es keinen Grund. © Frank Sorge/Imago

Autofahren im Winter: Vollbremsung ist oft die einzige Option für Autofahrer

Sind die Straßenverhältnisse unklar, empfiehlt es sich daher, kurz anzuhalten und den Straßenbelag mit dem Schuhbelag zu prüfen. Ist das nicht möglich, sollten Autofahrer auf freier Strecke einen kurzen Bremstest machen. Dabei sollte jedoch niemand gefährdet werden, ansonsten droht ein saftiges Bußgeld.

Wenn es um Bremsen geht, hält sich zudem ein Irrglaube, vor dem Experten seit Langem warnen. So haben viele Autofahrer Angst davor, auf Schnee und Eis eine Vollbremsung zu machen. Doch grade genau das ist oftmals die einzige Option, um ein größeres Übel zu vermeiden. Und auch die Angst ist unbegründet, immerhin sorgt die Elektronik des Antiblockiersystems (ABS) dafür, dass das Auto sicher zum Stillstand kommt. Es bleibt dabei lenkbar, sodass Autofahrer eventuellen Hindernissen ausweichen können. Der Bremsweg lässt sich im Übrigen leicht berechnen.

Fahrtraining: Stimmen Sie mit ab.

Autofahren im Winter: Fahrsicherheitstraining bereitet auf Ernstfall vor

Besonders tückisch sind dabei Kurven mit nassem oder vereistem Asphalt. Hier sollten Autofahrer sanft beschleunigen und dabei behutsam und gleichmäßig lenken. Starke Beschleunigung oder blockierende Räder sorgen indes dafür, dass man die Kontrolle verliert und von der Straße abkommt.

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Kommt das Auto tatsächlich ins Schleudern, gilt eine Regel: direkt die Kupplung durchtreten. Dadurch lässt sich das Fahrzeug oft abfangen und wieder in die Spur bringen. Um die Angst vor solchen Manövern zu lindern, können Autofahrer bei einem Fahrsicherheitstraining Erfahrung sammeln und für den Ernstfall üben.

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