Raumfahrt

Drei Raumfahrer erreichen ISS in Rekordhöhe

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Drei Raumfahrer sind in Rekordhöhe an die ISS angedockt.

Moskau - Zwei Tage nach ihrem verspäteten Start haben zwei Russen und ein Amerikaner mit ihrer Sojus an der Internationalen Raumstation ISS in Rekordhöhe von 399 Kilometern angedockt.

Noch nie sei ein solches Manöver in dieser Höhe absolviert worden, teilte die Flugleitung nach Angaben der Agentur Interfax am Donnerstag mit. Demnach erfolgte das Andocken gegen 6.37 Uhr MESZ. Den bisherigen Rekord habe ein Raumschiff gehalten, das in 393 Kilometern Höhe im Jahr 2001 an der ISS angedockt war.

Die Sojus TMA-04M war wegen technischer Probleme mit fast sieben Wochen Verspätung am Dienstag vom Weltraumbahnhof in Baikonur (Kasachstan) gestartet.

Experten sprechen von einer „historischen Mission“, weil die nun insgesamt sechs Raumfahrer an Bord der ISS den ersten privaten US-Raumtransporter „Dragon“ in Empfang nehmen sollen. Der Start dieser Mission ist für diesen Samstag (19. Mai) geplant.

An Bord der neuen Sojus waren die beiden Kosmonauten Gennadi Padalka (53) und Sergej Rewin (46) sowie der Astronaut Joseph Acaba von der Nasa. Für Acaba war die Ankunft auf der ISS zugleich ein besonderes Geburtstagsgeschenk. Er wurde 45 Jahre alt.

Damit hat die ISS vorläufig wieder ihre sechsköpfige Sollstärke. Dort halten seit Dezember vorigen Jahres der Kosmonaut Oleg Kononenko, der Astronaut Donald Pettit und der niederländische Raumfahrer André Kuipers Wache.

Die neue Langzeitbesatzung hatte eigentlich schon am 30. März starten sollen. Ursache der Verzögerung war nach russischen Angaben aber ein Defekt an der Landekapsel.

dpa

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