Studie

Eigenheime werden immer teurer

- Die eigenen vier Wände sind nur noch selten zum Schnäppchenpeis zu haben: Wohnhäuser sind in Deutschland in den vergangenen Jahren einer Studie zufolge deutlich teurer geworden.

Hauskäufer mussten 2006 und 2007 rund ein Zehntel mehr für die eigenen vier Wände zahlen als noch in den Jahren zuvor, wie die Gruppe der Landesbausparkassen (LBS) am Montag in Berlin unter Berufung auf eine Wohneigentumsstudie des Marktforschungsinstituts Infratest mitteilte.

Neubau-Immobilien wurden demnach um 13 Prozent teurer, gebrauchte Häuser um rund ein Zehntel. Grund für die steigenden Preise sei unter anderem das knappe Wohnungsangebot und die vergleichsweise schwache Bautätigkeit in Deutschland.

2009 seien die Häuserpreise in Deutschland in den ersten Monaten trotz Wirtschafts- und Finanzkrise zumindest stabil geblieben, teilte die LBS mit. Die von den Bausparkassen vermittelten Hauskäufe hätten zwischen Januar und März bundesweit sogar um vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht zugenommen. Derzeit macht laut LBS „ein extrem niedriges Zinsniveau“ die Finanzierung von Wohnraum interessant. Daneben würden Immobilien in der Finanzkrise „als sichere und solide Anlageform“ gesehen.

afp

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