Forelle ist Fisch des Jahres 2013

+
Foto: Bekannt, aber bedroht: Die Forelle ist der Fisch des Jahres 2013.

Offenbach - Die Forelle ist Fisch des Jahres 2013. Sie gehöre zwar zu den bekanntesten heimischen Fischen, durch die Regulierung und Verbauung von Flüssen und Bächen seien ihre natürlichen Lebensräume jedoch bedroht, berichtete der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) in Offenbach am Montag.

Staustufen und Wehre behinderten sie auf ihren Wanderungen und schnitten sie von ihren Laichgebieten ab. Tödliche Fallen seien Turbinen von Wasserkraftwerken. Drei ganz unterschiedliche Forellen sind in Mitteleuropa heimisch: Die Bachforelle lebt in kühlen Fließgewässern, die Seeforelle kommt in Süßwasserseen vor und zieht zum Laichen die Zuflüsse hinauf und die Meerforelle, die einen Teil ihres Lebens im Salzwasser verbringt.

Je nach Lebensraum in den verschiedenen Gewässern entwickeln sich die zu den Lachsfischen zählenden Tiere ganz unterschiedlich. Die Bachforelle wird nur 20 bis 60 Zentimeter lang und höchstens zwei Kilogramm schwer, Meer- und Seeforellen bringen es auf bis zu einem Meter Länge und bis zu 15 Kilogramm Gewicht.

„Wir brauchen naturnahe und durchgängige Fließgewässer“, fordert der Verband. „Nur dann haben die Forellen, wie auch andere Wasserbewohner, eine Chance als Schmuckstücke unserer heimischen Naturlandschaft erhalten zu bleiben.“

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare