Raumfahrt

Kampfpilotin wird erste Italienerin im All

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Die frühere Kampfpilotin Samantha Cristoforetti wird die erste Italienerin im Weltall. (Archiv)

Paris - Die frühere Kampfpilotin Samantha Cristoforetti wird die erste Italienerin imWeltall. Die europäische Weltraumorganisation Esa nominierte die 35-Jährige für eine im November 2014 beginnende Langzeitmission auf der InternationalenRaumstation ISS.

Cristoforetti wird dann den deutschen Nachwuchsastronauten Alexander Gerst ablösen. Der aus Künzelsau in Baden-Württemberg stammende Ingenieur soll im Mai 2014 zum ersten Mal ins All fliegen.

Die Italierin Cristoforetti hat als ausgebildete Kampfpilotin der italienischen Luftwaffe bereits mehr als 500 Flugstunden auf sechs verschiedenen Kampfflugzeugen hinter sich. Zudem studierte sie nach Esa-Angaben vom Dienstag an der TechnischenUniversität München Maschinenbau. Auf der ISS soll Cristoforetti unter anderem die Auswirkungen der Schwerkraft auf den Menschen erforschen.

In einer Stellungnahme zur Nominierung zeigte sich die Italienerin dankbar für das Vertrauen. „Wir werden alles daran setzen, den Blick aus dem Weltraum, der nur wenigen von uns vorübergehend vergönnt ist, mit den Menschen auf der Erde zu teilen und all diejenigen, die uns begleiten möchten, zumindest virtuell auf die Reise zum Außenposten der Menschheit mitzunehmen“, kommentierte sie nach Angaben der Esa.

Bis zu ihrem Start ins All an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffs wird die 35-Jährige unter anderem im EuropäischenAstronautenzentrum in Köln auf ihren Einsatz vorbereitet.

dpa

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