Space Shuttle

Letzter Start der US-Raumfähre „Discovery“ erst im Februar

- Wegen technischer Probleme ist der letzte Flug der US-Raumfähre „Discovery“ zur Internationalen Raumstation ISS erneut verschoben worden. Das Space Shuttle kann nach NASA-Angaben seinen Flug frühestens im 3. Februar antreten.

Die letzte Reise des Space Shuttle „Discovery“ ist erneut verschoben worden. Nun soll die Raumfähre frühestens im Februar zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen, teilte die US-Weltraumbehörde NASA am Freitag mit. Die Ingenieure benötigen noch Zeit, um die Ursachen für unlängst entdeckte Risse im Außentank zu klären. Dazu sei eine Reihe Tests vorgesehen.

Ursprünglich war der Start für Anfang November geplant und ist seitdem immer wieder verschoben worden. Es soll die letzte Reise der „Discovery“ sein, bevor die Shuttle-Flotte eingemottet wird.

Mit einem Flug des Orbiters im Februar verschiebt sich der endgültige Abschied von den berühmten Raumfähren insgesamt nach hinten. Bislang war der letzte Flug der „Endeavour“ für das Februar- Startfenster geplant. Nun sei der früheste Termin der 1. April.

Die Reise der „Discovery“ mit sechs Astronauten an Bord soll nach ursprünglicher Planung elf Tage dauern. Ein humanoider Roboter sollte mitfliegen, um dann in der ISS getestet zu werden. Außerdem wolle die NASA das letzte noch fehlende US-Modul zur ISS schicken, damit die Bewohner mehr Stauraum und Laborfläche zur Verfügung haben.

dpa/afp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare