Skelettfund in Braunschweig

180 Millionen Jahre alter Saurier gefunden

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In Hondelage bei Braunschweig wurden die Knochen eines Ichthyosauriers gefunden.

Braunschweig - In Braunschweig ist das 180 Millionen Jahre alte Skelett eines Meeressauriers entdeckt worden. Der Fund wurde zunächst geheim gehalten, um die Freilegung des Skeletts nicht zu gefährden.

Ein Fossiliensammler hat in Braunschweig das knapp 180 Millionen Jahre alte Skelett eines Meeressauriers entdeckt. Der Ichthyosaurier ist zu etwa 35 Prozent erhalten. Identifiziert worden seien bereits etliche Wirbel, Rippen, Schädel- und Paddelknochen, sagte Ralf Kosma vom Naturhistorischen Museum Braunschweig am Mittwoch. In der Vergangenheit hatten Forscher an gleicher Stelle schon mehrfach Ichthyosaurier-Überreste gefunden. Zum Teil werden diese in der Dauerausstellung des Museums präsentiert.

Vor knapp drei Jahren waren Wissenschaftler sogar auf ein vollständig erhaltenes, über vier Meter langes Fischsaurier-Skelett gestoßen. Die Ichthyosaurier waren hoch spezialisierte Reptilien, die von echsenartigen Vorfahren abstammten und sich perfekt dem Leben im Wasser angepasst hatten. Ihre Beine glichen Paddeln, und der Körper sah delfinähnlich aus. Die Tiere bekamen ihre Jungen lebend im Meer, statt für die Eiablage wieder an Land zu müssen.

Der neue Fund sei zwei Wochen lang geheim gehalten worden, um die Freilegung und Bergung des Skeletts nicht zu gefährden, berichtete Museumsdirektor Ulrich Joger. Nun hoffen die Museumsleute, dass der neu entdeckte Ichthyosaurier der bis zum November laufenden Sonderausstellung „Jurameer - Niedersachsens versunkene Urwelt“ noch mehr Besucher beschert.

dpa

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