Technische Probleme

Start von US-Raumfähre „Endeavour“ auf Sonntag verschoben

- Wegen technischer Probleme ist der Start der US-Raumfähre „Endeavour am Freitag um mindestens 48 Stunden verschoben worden. Grund seien Schwierigkeiten mit einer Beheizungsvorrichtung, teilte die US-Weltraumbehörde Nasa mit.

Der Shuttle hätte am Abend MESZ zu einer zweiwöchigen Reise ins All aufbrechen sollen - seinem letzten Flug. Als Zuschauer hatten sich unter anderem Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle angekündigt. Zu dem spektakulären Ereignis wurden 750.000 Zaungäste erwartet. Nun soll die Raumfähre am Sonntag starten.

Es soll der letzte Flug der „Endeavour“ werden und der vorletzte einer der legendären Orbiter überhaupt. Dann werden die Raumfähren eingemottet. Zu den Gästen des Starts sollte auch die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords zählen, die bei einem Attentat im Januar durch einen Kopfschuss schwer verletzt worden war. Die Frau von „Endeavour“-Kommandant Mark Kelly reiste mit ihren Ärzten an.

Im Juni soll noch einmal die „Atlantis“ ins All geschickt werden. Dann ist die Ära der wiederverwendbaren US-Raumfähren nach fast 30 Jahren beendet. Tausende Shuttle-Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungen erhalten. Die „Endeavour“ wird nach mehr als 166 Millionen Kilometern im All und 4500 Erdumrundungen ihren Ruhestand im Wissenschaftszentrum in Los Angeles verbringen.

dpa

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