Technik-News: TV-Möbel und Datenbrille

+
Gut getarnt im Buchregal: Im Curtain Mode ist der Samsung Serif nicht als Fernseher auszumachen. Foto: Samsung

Mehr als nur ein Flimmerkasten: Die neue Design-TV-Serie von Samsung macht Fernseher zu schicken Wohnzimmer-Möbeln. Noch mitreißender als die modernen Fernseher ist wohl nur die Datenbrille. In naher Zukunft soll die auch für Endnutzer erhältlich sein.

Fernseher und Möbel: Design-TV Samsung Serif ist beides

Riesige Bilddiagonalen, hauchdünne Rahmen und filigrane Metall- oder Plexiglasfüße: So sehen moderne Fernseher aus. Mit einer neuen Design-TV-Serie will Samsung nun andere Akzente setzen und den Fernseher als Möbel in den Wohnraum integrieren. Die von den Designern Ronan und Erwan Bouroullec entworfenen Serif-Geräte wirken wie stabile Bilderrahmen, sind auf der Rückseite mit Stoff bespannt und kommen einfarbig in Weiß, Dunkelblau oder Rot. Optionale Standfüße stellen die in drei Größen erhältlichen Fernseher mit Ultra-HD-, Full-HD- oder HD-Auflösung auch mitten im Raum auf die Beine. Die Serif-TVs sollen Anfang November in den Verkauf gehen - Preise sind noch nicht bekannt.

Bluetooth-Box UE Boom 2 bekommt mehr Lautstärke und Ausdauer

Ultimate Ears hat den Bluetooth-Lautsprecher UE Boom überarbeitet. Das neue Modell ist um ein Viertel lauter und soll nun für rund 15 Stunden im Batteriebetrieb durchhalten. Die Bluetooth-Reichweite wurde auf bis zu 30 Meter erhöht. Wie der Vorgänger ist die UE Boom 2 gegen Wasser und Stöße geschützt, neu ist eine Gestensteuerung, mit der berührungslos zum nächsten Lied geschaltet werden kann. Für Stereoton kann die Box drahtlos mit einer weiteren gekoppelt werden. Ab Mitte September ist das neue Modell für rund 200 Euro im Handel.

Erste Version der Datenbrille Hololens kommt noch 2016

Microsofts Datenbrille Hololens soll in einer ersten Entwicklerversion noch 2016 erscheinen. Das berichtet die Webseite "re/code". Bis die Brille mit holographischer Projektionstechnologie reif für den Endnutzer ist, wird noch einige Zeit vergehen. Microsoft-Chef Satya Nadella nannte fünf Jahre als einen realistischen Zeitraum für die Entwicklung. Bis dahin will Microsoft die Technik so weit verkleinern, dass sie in die Brille passt und ohne Verbindung zu einem PC funktioniert.

Informationen zu den Serif-TVs

Studio Bouroullec

Details zu Hololens

Bericht von re/code (engl.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare