Niedersachsen und Bremen

Unis rechnen mit Rekordansturm

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Die Unis in Niedersachsen und Bremen erwarten erneut einen Rekordansturm von Studenten.

Hannover/Bremen - Anfang Oktober beginnt für viele Studenten in Niedersachsen und Bremen das neue Semester. Obwohl es noch mehr als zwei Monate bis zu den ersten Vorlesungen sind, steht eines bereits fest: In beiden Ländern rechnen Unis und Hochschulen mit einem Rekordansturm.

Die Universitäten und Hochschulen in Bremen und Niedersachsen rechnen im anstehenden Wintersemester erneut mit einem Rekordansturm von Studenten. In beiden Ländern haben sich nach Angaben der beiden Ministerien auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bereits vor Ende der Bewerbungsfristen mehr als 210.000 Studierende eingeschrieben. An den meisten Hochschulen startet in der ersten Oktoberhälfte das neue Semester.

An den Universitäten und Hochschulen in Niedersachsen hätten sich zum Wintersemester 2012/13 etwa 170.000 Studierende eingeschrieben, hieß es aus dem Ministerium in Hannover. „Für das kommende Wintersemester rechnen wir erneut mit dieser großen Zahl“, betonte ein Sprecher. Für Bremen lägen bereits ebenfalls mindestens 35.000 gültige Bewerbungen vor, darunter 6568 für Masterstudiengänge und 28.557 für Bachelor.

„Die Prüfung dauert aber noch bis Ende Juli“, hieß es weiter aus Hannover. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt lägen zudem noch fast 5000 ungeprüfte oder nicht freigeschaltete Bewerbungen vor. An der Hochschule Bremerhaven sind es bislang 3890 Bewerber - im Vorjahr waren es 3693.

„Unsere Hochschulen sind bestens gewappnet, um die Studierenden aufzunehmen, die jetzt etwa aus den doppelten Abiturjahrgängen in Nordrhein-Westfalen und Hessen ihren Studienort bei uns wählen“, sagte Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic. Engpässe seien „höchstens“ in den medizinischen Studiengängen oder in Psychologie zu erwarten. „Im Lehramt kann es passieren, dass nicht jeder Studierende seine Wunschkombination bekommt.“ Insgesamt sei Niedersachsen aber gut vorbereitet, da für 2014 und 2015 rund 19.000 zusätzliche Studienanfängerplätze bereitstünden. Für beide Jahre habe die Landesregierung mehr als 188 Millionen Euro für die zusätzlichen Studienanfängerplätze bereitgestellt.

„Die Zahl der Bewerbungen liegt deutlich höher als im letzten Jahr“, betonte ein Sprecher in Bremen. Dies liege daran, dass die Bewerber erstmals mehrere Anträge gleichzeitig an die Universität Bremen stellen konnten. „Trotz stagnierender oder leicht rückläufiger Zahl der Bewerber ist die Gesamtzahl der gültigen Bewerbungen spürbar gestiegen.“ Das meistgewählte Fach sei wie in den Vorjahren Psychologie.

dpa

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