Heimkehr

US-Raumfähre „Discovery“ vor letzter Landung

- Die letzte Heimkehr, die letzte Landung: Wenn die US-Raumfähre „Discovery“ an diesem Mittwoch nach zwei Wochen im All zur Erde zurückkehrt, heißt es endgültig Abschied nehmen. Denn dann wird der Orbiter nach fast 27 Jahren Einsatz im Dienste von Raumfahrt und Forschung zum Museumsstück.

Auf seiner letzten Mission war der Space Shuttle mehr als eine Woche an der Internationalen Raumstation ISS angedockt.

Ziel der letzten „Discovery“-Mission waren Wartungs- und Reparaturarbeiten an der ISS. Dazu stiegen Astronauten zweimal ins All aus. Zuletzt halfen sie, einen ausgefallenen Sauerstoffgenerator im russischen Teil der Station zu reparieren. Die Landung der Raumfähre auf dem Weltraumbahnhof Cap Canaveral (US-Staat Florida) mit sechs Astronauten an Bord ist für 17.58 Uhr MEZ geplant.

Es ist der Vorbote vom Endes des gesamten Shuttle-Programms: Nach den Flügen der Raumfähren „Endeavour“ und „Atlantis“ sollen im Juli die Orbiter ein für alle Mal eingemottet werden.

Der Start der „Discovery“ hatte vier Monate später als geplant stattgefunden. Die US-Raumfahrtbehörde NASA musste den Abschiedsflug wegen technischer Probleme mehrfach verschieben. Am längsten hatten die Ingenieure mit langen Rissen am Außentank zu kämpfen.

Die Abschiedstour war aber auch von einer Premiere begleitet: Zum ersten Mal nahm ein Shuttle einen sogenannten humanoiden Roboter mit ins Weltall. Der „Robonaut 2“ sollte in Experimenten auf der ISS zeigen, wie solche Maschinen in der Schwerelosigkeit zurechtkommen und ob sie einmal bei schwierigen Arbeiten helfen könnten.

dpa

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