Auszeichnung

Wildtierstiftung vergibt Preis an Feldhamster-Forscherin

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Foto: Der Feldhamster ist - abhängig von den Böden - vor allem in der Mitte Deutschlands zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie Thüringen zu finden.

Hamburg/Klepelshagen - Wie tickt die innere Uhr eines Feldhamsters? Für eine Studie auf diesem Gebiet hat eine Wissenschaftlerin aus Niedersachsen jetzt den mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis der Deutschen Wildtierstiftung bekommen.

Mit ihrer Arbeit helfe die Biologin Stefanie Monecke viele Wissenslücken über das gefährdete Tier zu schließen und Schutzmaßnahmen zu verbessern, teilte die Stiftung (Hamburg/Klepelshagen) am Freitag mit. Der Preis in Form eines Stipendiums wird alle zwei Jahre vergeben.

Der Feldhamster ist - abhängig von den Böden - vor allem in der Mitte Deutschlands zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie Thüringen zu finden. Das possierliche Tier, das zu 90 Prozent unter der Erde lebt, wird auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere Deutschlands als „stark gefährdet“ eingestuft.

Monecke hat in Hannover Biologie studiert und in Stuttgart promoviert. Sie forscht inzwischen an der Universität in Straßburg.

Die Deutsche Wildtierstiftung hat sich dem Schutz heimischer Wildtiere verschrieben und verfügt über ein Stiftungskapital von mehr als 50 Millionen Euro. Am Sitz in Hamburg und in der Forschungsstätte Klepelshagen (Mecklenburg-Vorpommern) arbeiten 30 Beschäftigte.

dpa

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