Meeresforschung

Wissenschaft plant Schutzgebiete in Antarktis

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Deutsche Forscher sollen die Einrichtung von Meeresschutzgebieten in der Antarktis vorbereiten.

Berlin - Deutsche Forscher sollen die Einrichtung von Meeresschutzgebieten in der Antarktis vorbereiten. Koordiniert werden die Arbeiten vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, wie das Bundesagrarministerium am Montag in Berlin mitteilte.

Das Institut forscht seit rund 30 Jahren in dem betroffenen Gebiet, dem 2,8 Millionen Quadratkilometer großen Weddellmeer, unter anderem mit dem Eisbrecher „Polarstern“. Es soll nun Untersuchungsergebnisse zusammenstellen. Die Schutzgebiete werden von der „Internationalen Kommission zum Schutz lebender Ressourcen in der Antarktis“ vorbereitet.

„Im Weddellmeer finden sich marine Tiergemeinschaften und Ökosysteme, die sich über Jahrmillionen an die antarktischen Lebensverhältnisse angepasst haben“, erläuterte die Direktorin des Instituts, Prof. Karin Lochte, die ökologische Bedeutung der Region. Ozeanographische Prozesse im Weddellmeer sind ihr zufolge auch der Motor für globale Meeresströmungen, die für das Klima wichtig sind.

dpa

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