Spieler beschweren sich

Assassin‘s Creed Valhalla: Spieler gehen wegen Mikrotransaktionen auf die Barrikaden

In "Assassin's Creed: Valhalla" geht es vor allem ums Plündern, Brandschatzen und Morden. Manchmal wirkt die eigentliche Geschichte wie eine Fassade.
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„Assassin‘s Creed: Valhalla“ ist der aktuelle Teil der beliebten Assassinen-Reihe. Diesmal stehen Wikinger im Mittelpunkt.

„Assassin‘s Creed Valhalla“ bietet viele zusätzliche Inhalte – allerdings kosten diese Extras Geld. Den Spielern geht das gegen den Strich.

Mikrotransaktionen und Ingame-Käufe sind die großen Diskussionsthemen der letzten Jahre bei Videospielen. Einerseits liefern die Entwickler auch lange nach dem Release regelmäßig frische Inhalte. Andererseits kosten diese viel Geld. Wenn man bedenkt, dass neu erschienene Games circa 70 Euro in der Standardausgabe kosten, wird das auf Dauer ziemlich teuer. Für die Publisher und Entwicklerstudios ist es eine Gratwanderung: Zwar können Sie mit Mikrotransaktionen* zusätzliche Einnahmen generieren, aber wenn sie es ungeschickt machen, verprellen sie womöglich die treuen Fans. Bei Ubisoft und „Assassin‘s Creed Valhalla“ ist letzteres der Fall, weshalb viele Spieler jetzt auf die Barrikaden gehen.

„Assassin‘s Creed Valhalla“: Mikrotransaktionen bieten mehr Inhalte als das Spiel selbst

In einem aktuellen Beitrag auf Reddit beschweren sich „Assassin‘s Creed Valhalla“-Spieler wegen der zusätzlichen Rüstungssets, die nur über Mikrotransaktionen erhältlich sind. Für Aufregung sorgt die Tatsache, dass es jetzt mehr Sets gibt, die extra gekauft werden müssen, als im eigentlichen Spiel. Das erinnert an die Vorgänger-Teile „Origins“ und „Odyssey“, die auch von zahlreichen Mikrotransaktionen nach der Veröffentlichung geplagt wurden.

„Wir anderen Spieler, selbst diejenigen unter uns, die über hundert Dollar für die Collector‘s Edition ausgegeben haben, haben in den letzten Monaten sehr wenige Inhalte bekommen. Alles, was wir wirklich bekommen haben, ist ein nettes, aber irgendwie glanzloses Event und eine Reihe von Bugfixes,“ heißt es in dem Post.

Die Anzahl der Spieler, die sich solche Ingame-Käufe leisten könne, sei sehr gering, weshalb die zusätzlichen Inhalte einem Großteil Fans verwehrt bleibe. Hinzu kommt, dass viele kaufbaren Gegenstände nicht nur kosmetischer Natur sind, sondern große Vorteile im Spiel bieten. Der Reddit-Beitrag enthält mittlerweile Hunderte von Kommentaren, in denen Spieler ihre Kritik zum Ausdruck bringen.

Lesen Sie auch: „Assassin‘s Creed Valhalla“: Ist Deutschland der Schauplatz im nächsten Teil?

„Assassin‘s Creed Valhalla“: Erste große Erweiterung erscheint bald

„Assassin‘s Creed Valhalla“ erschien Ende 2020 und gilt als eine hervorragende Fortsetzung der Serie. Diese jüngste Kontroverse hinterlässt jedoch einen bitteren Beigeschmack. Zumal es noch einen Season Pass für das Spiel zu kaufen gibt, der auch nochmal rund 40 Euro kostet. Wer also den vollen Umfang von „Assassin‘s Creed Valhalla“ genießen möchte, muss dafür tief in die Geldbörse greifen.

Die erste große Erweiterung „Zorn der Druiden“, die Wikinger Eivor nach Irland führt, soll noch im Frühjahr 2021 erscheinen. Danach folgt der DLC „Die Belagerung von Paris“. Konkrete Veröffentlichungstermine stehen allerdings noch nicht fest. (ök) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant: „Assassin‘s Creed Valhalla“-Map: Größe der Spielwelt im Vergleich zu „Odyssey“ und „Origins“.

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