Sondermünzen

So begehrt sind die neuen Euro-Sondermünzen - Sammler stehen Schlange

Die 5-Euro-Münze „Subpolare Zone“ ist Teil einer fünf-teiligen Serie.
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Eine der zwei neuen Sammelmünzen ist die 5-Euro-Münze „Subpolare Zone“ mit türkisfarbenem Polymer-Ring.

Zwei neue Euro-Sondermünzen sorgen bei Sammlern für Begeisterung. Was es mit den Münzen auf sich hat - und warum man damit theoretisch ganz normal bezahlen kann.

Zwei neue Sammelmünzen lassen die Herzen von Hobby-Sammlern höher schlagen: Für die 5-Euro-Münze „Subpolare Zone“(Auflage: 3,4 Millionen Stück) und die 10-Euro Münze „An Land“ (Auflage 1,75 Millionen Stück) standen Münzsammler am Donnerstag (10. September) in Berlin mehr als zwei Stunden in der Schlange vor der Bundesbank. Dort wurden die Münzen erstmals ausgegeben - was sich viele Hobby-Sammler nicht entgehen lassen wollten, wie Bild.de berichtete.

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Zwei neue Euro-Sondermünzen beliebt unter Sammlern

Die beiden Münzen seien jeweils Teil einer Serie, bei der einmal im Jahr eine neue Münze erscheint. „Seit dem 10. September 2020 sind die 5-Euro-Sammlermünze „Subpolare Zone“ und die 10-Euro-Sammlermünze „An Land“ in den Filialen der Deutschen Bundesbank erhältlich“, heißt es in der Mitteilung auf bundesbank.de. Die Abgabe der Sammlermünzen sei pro Person und Tag auf zwei 10-Euro-Münzen „An Land“ (Gegenwert: 20 Euro) und vier 5-Euro-Münzen „Subpolare Zone“ (Gegenwert: 20 Euro) beschränkt.

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10-Euro-Sammlermünze und 5-Euro-Sammlermünze

„Bitte informieren Sie sich im Vorfeld darüber, was bei Ihrem Besuch zu beachten ist und ob die Münzen in der jeweiligen Filiale verfügbar sind. In den Filialen Dortmund, Essen, Hagen und Mainz können die Münzen leider nicht ausgegeben werden“, hieß es zudem auf einem Facebook-Post der Deutschen Bundesbank vor einigen Tagen. Weitere Informationen würden Interessierte auf bundesbank.de erhalten. Dort wird unter anderem auf die geltenden Corona-Bestimmungen verwiesen. Zudem könnten die Sammlermünzen ausschließlich gegen Barzahlung erworben werden können: „es nicht möglich ist, den Gegenwert der Sammlermünzen mit elektronischen Bezahlverfahren wie z.B. Smartphone, girocard (EC) und/oder Kreditkarte zu bezahlen.“

Auch in den kommenden Tagen könnten Sammler noch die beiden Münzen erwerben, hieß es auf dem Bericht bei Bild.de (Stand: 11.09.2020). Es sei nicht auszuschließen, dass „irgendwann die Münzen vergriffen sind", zitierte das Portal einen Bank-Sprecher.

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Mit den Münzen kann man übrigens auch ganz normal in den Geschäften bundesweit bezahlen, denn sie sind ein Zahlungsmittel. Bei Sammlern ist jedoch davon auszugehen, dass die Münzen erst einmal behalten. (ahu)*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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