Frieren für den Geldbeutel?

Paar lässt ein Jahrzehnt Heizung aus - Sie glauben nicht, wie viel Geld sie am Ende hatten

Die Heizung dauerhaft auf "0" drehen, um zu sparen? Das kommt wohl nur den verrückten Engländern in den Sinn (Symbolfoto).
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Die Heizung dauerhaft auf "0" drehen, um zu sparen? Das kommt wohl nur den verrückten Engländern in den Sinn (Symbolfoto).

Frieren, nur um Geld zu sparen? Das können sich selbst die größten Sparfüchse kaum vorstellen. Doch ein Paar aus England kennt hier scheinbar keine Schmerzgrenze.

England gilt gemeinhin nicht gerade als wärmstes Land der Erde. Und selbst in Deutschland würde wohl keiner auf die Idee kommen, an kalten Tagen auf die Heizung zu verzichten - nur um ein paar Euros zu sparen. Doch nicht so dieses Paar. 

Ehepaar verzichtet seit zehn Jahren auf Heizung

Joanne und Jim Bell aus dem kleinen englischen Dorf Yelland in England haben sogar einen gänzlich radikalen Schritt gewagt: Bei den Eheleuten bleibt seit zehn Jahren die Heizung aus - selbst im Winter!

"Wenn es sehr kalt wird, ziehen wir uns einfach mehrere Schichten Kleidung an und benutzen Flaschen mit heißem Wasser", berichtet Joanne Bell dem Newsportal Unilad. "Ich merke die Kälte schon gar nicht mehr. Wir haben zwei Hunde und gehen viel mit ihnen Gassi, das hält einen warm."

Doch auch wenn man die Heizung im Herbst anstellt, kann man Geld sparen, wie ruhr24.de* verrät.

Früher in Rente - mit diesen vier Tipps klappt es.

Leben ohne Heizung: Vom gesparten Geld gönnt sich Paar Konzertkarten

Was ursprünglich als Protest gegen Windparks begann, stellte sich schnell als wahre Goldgrube heraus: Indem das Paar auf muckelige Raumtemperaturen verzichtet, habe das Paar über die letzte Dekade rund 15.000 Pfund, etwa 17.000 Euro, gespart. Davon gönnten sich die Musikfans beispielsweise Konzertkarten für Neil Young und Bob Dylan - ein Luxus im Wert von rund 1.000 Pfund, den sie sich sonst nicht hätten leisten können.

Doch wie wirken sich die kalten Raumtemperaturen auf ihre Gesundheit aus? Tatsächlich sollen die Bells in den letzten zehn Jahren kein einziges Mal krank gewesen sein. An die kalten Temperaturen hätten sie sich schnell gewöhnt. Dennoch würden sie es nicht jedem empfehlen: "Wenn man kranke oder ältere Verwandte oder auch kleine Kinder hat, kann man es nicht machen", meint Joanne weiter. Zu den "älteren" scheint sie sich offenbar noch lange nicht zu zählen - trotz ihrer 75 Jahre. 

Video: Hilfreiche Fakten über Ihre Heizung, die Sie wissen sollten

Lesen Sie auch: So sparen Sie bis zu 16.000 Euro pro Jahr beim Einkauf.

as

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Steuererklärung kompakt: Änderungen, Frist und rückwirkend abgeben

Grundsätzlich galt bislang der 31. Mai als letzter Abgabetermin. Doch im Rahmen des "Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens" haben Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bis zum 31. Juli Zeit. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Steuererklärung authentifiziert elektronisch über Elster an das Finanzamt überweisen. Falls Sie allerdings nicht dazu verpflichtet sind, können Sie sich auch vier Jahre Zeit lassen und rückwirkend die Steuererklärung abgeben. Oftmals erhalten Sie dann mehr Geld zurück.
Mit Frei- und Pauschbeträgen lässt sich viel Geld bei der Steuererklärung sparen. Diese werden in der Steuererklärung in der Anlage N separat angegeben. Unter Pauschbeträge werden Werbungskosten und Sonderausgaben gezählt. Unter Freibeträge fallen die "außergewöhnlichen Belastungen", wie der Kinderfreibetrag, Entlastungsbetrag, Ausbildungsfreibetrag, Pflege-und/oder Behindertenpauschbetrag. Diese erhalten Sie allerdings erst, wenn Sie die jeweilige Einkommenssumme überschritten haben. Nachweise sind nicht mehr nötig.
Frischgebackene Ehepaare haben bei einer ersten gemeinsamen Steuererklärung viele Vorteile zu Unverheirateten - schließlich profitieren sie davon, dass sie je nach Einkommen zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen wählen können. Außerdem greift hier das Ehegattensplitting, wenn sie unterschiedlich verdienen. Hierbei wird das Einkommen des Ehepaares zusammen veranlagt, die Summe halbiert und aus dieser die Einkommenssteuer errechnet. Anschließend wird sie verdoppelt. So gilt das Ehepaar steuerlich als eine Person.
Kinder kosten viel Geld - doch Familien werden bei der Steuererklärung berücksichtigt. Schließlich erhalten Sie Kindergeld, sogar, wenn Ihr Kind noch volljährig und in Ausbildung ist. Zudem profitieren Sie vom Kinderfreibetrag, der 2018 auf 7.428 Euro gestiegen ist. Außerdem können Eltern Betreuungskosten (maximal 4.000 Euro) unter Anlage Kind von der Steuer absetzen. Schließlich können Sie bereits vor der Steuererklärung Steuern sparen, wenn Sie Ihre bis zum 30. November des laufenden Jahres Auskünfte über etwaige Kosten in Bezug auf Ihre Kinder auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung angeben.
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