"Blutige Bikinislips"

Supermarkt-Mitarbeiter packen aus: Sieben bizarre Dinge, die Kunden zurückgeben wollten

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Manche Kunden versuchen mit dreisten Tricks, Produkte im Supermarkt zurückzugeben.

Manche Supermärkte nehmen aus Kulanz nicht gewollte Produkte wieder zurück. Doch was diese Kunden tun, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Mitarbeiter berichten.

Sie haben ein Lebensmittel gekauft, aber kurz nach der Kasse merken Sie, dass Sie es doch gar nicht unbedingt brauchen? Wer dann noch den Kassenbon hat, kann nochmal zurück zur Kassiererin gehen und den Artikel zurückgeben. Wenn diese kulant ist, zahlt sie Ihnen den Betrag dafür wieder in Geldscheinen aus.

US-Supermarktkette: Mitarbeiter berichten über skurrile Rückgaben von Kunden

Doch manche Supermarkt-Mitarbeiter können manchmal nur den Kopf schütteln, bei den Dingen, die Kunden wieder zurückbringen. So hat die US-Supermarktkette Target ein Rückgaberecht von ungeöffneten Gegenständen von 90 Tagen.

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Aber das scheint einige Kunden nicht davon abzuhalten, teils abstruse Dinge wieder zurückzugeben. Gegenüber dem Business Insider haben jetzt 37 Target-Mitarbeiter ausgepackt, welche Retouren besonders skurril waren.

1. Eine komplette Rasenfläche

So erzählt ein Angestellter: "Jemand hat mal ein komplettes Rasenset online gekauft und brachte es in einem Anhänger wieder mit, um es zurückzubringen. "Wir mussten zehn Wagen benutzen, um es hereinfahren zu können."

2. Eine Tüte Chips

Ein anderer Mitarbeiter, der seit einem Jahr bei der Supermarktkette arbeitet, verrät dagegen, dass einmal eine Tüte Chips ungeöffnet zurückgegeben wurde. Eigentlich sollten sie auf einer Party serviert werden, wurden aber nicht gegessen. Ein weiterer hätte dagegen mal eine einzelne Banane zurückgebracht.

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3. Halb-konsumierte Produkte

Was ein Mitarbeiter von Target aber erlebt hat, ist wohl an Dreistigkeit nicht zu überbieten. So sollen manche Kunden Geld für angeknabberte Süßigkeiten und halbvolle Limonadendosen zurückverlangt haben. "Mann, einer versuchte es sogar mit einer halben Flasche Wein", so der Angestellte. "Sie sagten zu mir, dass er einfach 'nicht gut' wäre."  

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4. Gekaufte Artikel von anderen Supermärkten

Ein Target-Mitarbeiter erinnert sich gegenüber dem Business Insider, dass einmal Kunden tatsächlich versuchten, Produkte aus anderen Läden zurückzugeben, wie zum Beispiel "mehrere Kleidungsstücke vom US-Discounter Walmart".

Und meistens kommen die schamlosen Kunden mit ihrer Aktion auch durch. So wie ein Käufer, der "ein Shirt mitbrachte das getragen, gewaschen und nach Zigaretten gestunken hat", so der Mitarbeiter weiter. "Wir haben nicht einmal die Marke geführt. Aber der Gästeservice hat es akzeptiert, wir mussten es dann einfach wegschmeißen."

5. Blutige Bademode

Wie unappetitlich: Ein Target-Kunde soll sogar einmal "blutige Bikinislips" zu ahnungslosen Mitarbeitern am Rückgabeschalter gebracht haben.

6. Benutzte Bettwäsche

"Einer kam mal in den Laden, um drei Bettwäsche-Sets der gleichen Größe zurückzugeben. Er sagte, seine Frau hätte davon zu viele gekauft", sagt ein Angestellter der US-Supermarktkette. "Sie kosteten 150 Dollar (circa 135 Euro) pro Stück. Er hatte keinen Kassenbon, dennoch nahmen wir sie im Gegenzug für eine 450 Dollar-Kamera (circa 400 Euro) zurück. Er hatte diese Bettwäsche aus einem Second-Hand-Laden."

7. Kondome

Ein Mitarbeiter der US-Supermarktkette erklärte schließlich, dass er einfach nur noch fassungslos war, als ein Kunde eine "geöffnete Packung Kondome" am Rückgabeschalter abgab.

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jp

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