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Tumblr-User packt aus: Das bedeutet es wirklich, eine Milliarde Dollar zu besitzen

Bill Gates galt jahrelang als reichster Mann der Welt und ist Multi-Milliardär. Er gilt alllerdings als bescheiden.

Reich zu sein, heißt für viele, für immer sorglos zu leben und in Luxus zu schwelgen. Dennoch ist so viel Geld oft zu abstrakt, um es zu begreifen. Ein User klärt jetzt auf.

Wenn Sie eine Milliarde Euro im Lotto gewinnen würden, was würden Sie damit tun? Viele sind bei solch einer Frage schnell überfragt und müssen erst mal überlegen. Nach einiger Zeit kommen dann so gängige Antworten wie "sich ein Haus kaufen", "ein neues Auto" oder auch "ich wollte schon immer mal eine Weltreise machen".

Tumblr-User klärt Normalverdiener auf, was man sich alles als Milliardär leisten kann

Doch kaum ein Normalsterblicher weiß, was es wirklich heißt, Milliardär zu sein. Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat sich jetzt ein Tumblr-User namens "The Last Meme Era" dazu berufen gefühlt, in einem Post darüber auszupacken, was es bedeutet, eine Milliarde zu besitzen.

Im Interview mit dem Magazin Bored Panda erklärt er seine Idee dahinter: "Im Grunde bin ich davon ausgegangen, dass die meisten Leute wahrscheinlich gar keine richtige Vorstellung davon haben, was eine Milliarde Dollar eigentlich ist. Und dass, wenn ich es so erkläre, dass es leicht zu verstehen ist, die Leute geschockt wären, wie reich eigentlich die Superreichen in der Welt sind. Hoffentlich kann ich damit die Leute dazu bewegen, sich gesellschaftlich mehr einzubringen, wenn sie ein besseres Bild darüber bekommen, wie in der Gesellschaft ökonomische Ressourcen aufgeteilt sind."

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Ob riesige Yachten, schnelle Autos oder sogar ein gesamtes Land - sein Post soll zeigen, was es wirklich bedeutet, zum einen Prozent der Superreichen zu gehören. So schreibt "The Last Meme Era" in seinem Post, dass er verstehen könne, dass eine Milliarde Dollar in Händen zu halten, für einige viel zu abstrakt sei, um sich das überhaupt vorstellen zu können. Daher macht er auf seinem Tumblr-Blog einen konkreten Vorschlag, was man mit so viel Geld anstellen könnte:

Video: Orte für Milliardäre

Bugattis, 92 Meter lange Yachten und ein eigener Fußballclub - so verprassen Sie eine Milliarde Dollar

"Zuerst erwerben Sie ein Mega-Anwesen, mit Imax-Heimkino, eine Bowling-Bahn und einen eigenen Spa-Bereich. Kostenpunkt: 4,6 Millionen Dollar. Dieses kaufen Sie schließlich in jedem Land in Europa. Das macht also insgesamt stolze 50 Luxus-Anwesen. Um zwischen all den Häusern hin- und her fahren zu können, kauft man sich das schnellste, für die Straße zugelassene Auto der Welt: einen Bugatti Veyron Super Sport. Dieser schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 408 Kilometer pro Stunde und beschleunigt von null auf 96 Kilometer pro Stunde in gerade mal 2,5 Sekunden. Kostenpunkt: 2,5 Millionen Dollar. 

Vom Bugatti kaufen sie zwölf Stück - rein zur Vorsorge. Aber auch ein Privatjet darf in der Sammlung nicht fehlen, daher erwerben Sie einen Embraer Lineage 1000. In den Flieger passen 19 Passagiere rein und kostet satte 53 Millionen Dollar. Doch auch zu Wasser wollen sie vorankommen - das geht am besten mit einer eigenen Yacht. Die 'Tatoosh' ist 92 Meter lang und ist damit sogar länger als ein Fußballfeld. Dafür muss man mit 369 Millionen Dollar auch mächtig in die Tasche greifen. 

Neben Immobilien oder Fußballclubs legen viele Milliardäre ihr Geld auch gerne in Kunstobjekte an. Wer einen teuren Geschmack hat, kann sich dann Monets sowie Van Gogh's teuerstes Gemälde für 90 bzw. 151 Millionen Dollar leisten. Da aller guten Dinge immer drei sind, macht es daher Sinn, noch ein weiteres Gemälde für - sagen wir mal - 65 Millionen Dollar zu erwerben. 

Am Ende bleiben noch zwölf Millionen Dollar übrig - immer noch einen Großteil mehr, als der US-Durchschnittsbürger mit Bachelor- oder einem höherwertigen Abschluss im Leben je verdienen wird. Sie könnten trotz all dieser horrenden Anschaffungen sehr gut leben und müssen sich nie mehr Gedanken machen, je wieder arbeiten zu gehen.

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Wer diesen Gedankengang weiterspinnen möchte: Der reichste Mensch der Welt war über viele Jahre Microsoft-Gründer Bill Gates. Sein Vermögen wird auf 92 Milliarden Dollar geschätzt ...

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jp

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Auf den zehnten Platz im Ranking hat es diesmal Michael Bloomberg mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) geschafft. Der US-Medienmogul ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und war von 2002 bis 2013 sogar Bürgermeister von New York.

Larry Ellison war seiner Zeit oft voraus - und gründete bereits 1977 die Software-Firma Oracle mit. Zwar hat er die Geschäftsführung 2014 abgegeben - seinem wachsendem Vermögen hat das keinen Abbruch getan. 58 Milliarden Dollar (um die 47 Milliarden Euro) soll der heutige Motivations-Coach sein Eigen nennen können.

Die Brüder David und Charles Koch haben gemeinsam nicht nur die Firma ihres Vaters, Koch Industries, inne - sondern auch den achten Platz im Milliardärs-Club. David Koch (hier mit seiner Familie) vertritt das Erdöl-Unternehmen in der Öffentlichkeit, während sein Bruder das Rampenlicht eher scheut. Beide sollen jeweils ein geschätztes Vermögen von 60 Milliarden Euro (circa 49 Milliarden Euro) besitzen.

Der umstrittene Geschäftsmann Carlos Slim Helu darf sich hingegen über 67 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) freuen. Der Mexikaner und seine Familie kontrollieren die größte Telefongesellschaft Lateinamerikas: America Movil. Zu Ruhm und Geld soll er in den 90er-Jahren durch die Übernahme der staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft Telmex gekommen sein. Er gilt heute als der reichste Mann Mexikos.

Mit "nur" 70 Milliarden Dollar (circa 57 Milliarden Euro) und dem sechsten Platz muss sich der Spanier Amancio Ortega begnügen. Damit ist er zum vergangenen Jahr im Ranking einen Platz nach hinten gerutscht. Ihm gehört der Textilkonzern Inditex, zudem bekannte Modemarken wie Zara, Pull & Bear oder Bershka gehören. Sein Trostpflaster: Er soll noch immer der reichste Mann Europas sein.

Dagegen konnte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch dieses Jahr seinen fünften Platz im Ranking der Superreichen abermals behaupten. Der Gründer des sozialen Netzwerks hält allerdings nur einen Anteil von 28 Prozent an seinem Unternehmen. Doch er wird es verkraften - hat er doch bis 2018 sage und schreibe 74 Milliarden Dollar (um die 60 Milliarden Euro) verdient.

Der französische Unternehmer Bernard Arnault ist für sein Gespür für Mode bekannt. Ihm und seiner Familie untersteht ein Imperium aus etwa 70 Marken wie Louis Vuitton oder Kosmetik-Kette Sephora. Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 75 Milliarden Dollar (etwa 61 Milliarden Euro) ist ihm 2018 der vierte Platz sicher.

US-Investmentlegende Warren Buffett ist dieses Jahr auf den dritten Platz gerutscht. Dem Finanzgenie gehört die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 60 Firmen gehören - von Batterieherstellern bis Fast Food-Ketten. Er soll ein geschätztes Vermögen von circa 91 Milliarden Dollar (etwa 74 Milliarden Euro) besitzen - und ist damit nur knapp hinter Bill Gates.

Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit Jahren aus dem Ranking der Superreichen nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr noch auf der Poleposition, muss er sich 2018 mit dem zweiten Platz begnügen. Der Geschäftsmann, der auch einer privaten Hilfsorganisation mit Ehefrau Melinda vorsitzt, soll etwa 92 Milliarden Dollar (circa 75 Milliarden Euro) sein Eigen nennen.

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist 2018 klarer Sieger - er ist sogar der erste Mensch, der die 100-Milliarden-Marke (circa 81 Milliarden Euro) geknackt hat. Zusätzlich zum Online-Händlerriesen gehören ihm die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Blue Origin.

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