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Käsefondue an Silvester: Schweizer Originalrezept und Tipps für perfektes Gelingen

Käsefondue
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Käsefondue: so einfach, so cremig, so köstlich.

Fondues sind ideal für gemütliche Abende mit der Familie oder Freunden. Auch zu Silvester sind sie ein beliebtes Essen. Hier erfahren Sie die besten Tipps.

Die Person, die zuerst auf die Idee kam, Brot oder andere Zutaten in geschmolzenen Käse zu tunken, muss ein Genie gewesen sein. Vermutlich kam sie aus der französischsprachigen Schweiz, woher das Ur-Fondue stammt. Neben Fleisch- und Schokofondue ist Käsefondue die wohl bekannteste, vielleicht sogar beliebteste Art des Fondues. Da ist für jeden etwas dabei: Die Vegetarier, die beim Fleisch-Fondue raus sind, können mitessen und auch die, denen ein Schokofondue* zu süß ist, können beim Käsefondue zulangen. Käse mag ja wohl fast jeder. Wollen Sie an Weihnachten oder Silvester ein Käsefondue zubereiten? Dann haben wir hier die besten Tipps und ein Rezept für Sie, damit es garantiert gelingt.

Das brauchen Sie für ein gutes Käsefondue

Die Grundidee ist eigentlich sehr einfach, das Ergebnis aber so lecker und cremig. Als Basis benötigen Sie einen gut schmelzenden Käse. Der wird mit Wein verfeinert, nach Belieben auch mit Kirschwasser und Speisestärke für eine gute Bindung. Alles wird zunächst auf dem Herd geschmolzen und gebunden, dann kommt es auf das Rechaud auf den Tisch.

Zum Dippen brauchen Sie noch Brot, nach Wunsch auch andere Zutaten, zum Beispiel Gemüse. Dann noch ein paar Kerzen für die Stimmung, gute Getränke und ein paar Gäste. Aber auch zu zweit schmeckt ein Käsefondue natürlich hervorragend!

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Welchen Käse nimmt man für Käsefondue?

Grundsätzlich können Sie hier Käse nehmen, der Ihnen schmeckt. Es kommen aber nicht alle Sorten in Frage, der Käse muss gut schmelzen. Die Faustregel lautet: Je höher der Fettanteil, desto besser zerläuft der Käse. Beim klassischen Schweizer Käsefondue kommen zum Beispiel Gruyère, Vacherin, Appenzeller oder Emmentaler zum Einsatz. Die Franzosen hingegen benutzen für ihr Fondue Savoyarde Beaufort, Comté und Emmentaler oder Gruyère. Auch der Reifegrad spielt eine Rolle: Ziehen Sie jungen Käse länger gereiftem Bergkäse vor.

Rezept für ein klassisches Schweizer Käsefondue

Zutaten für 4 Personen:

  • 300 g Gruyère Käse (Hartkäse)
  • 300 g Vacherin (Weichkäse aus Kuhmilch)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 ml trockener Weißwein (z. B. Riesling oder Sauvignon Blanc)
  • 3 TL Speisestärke
  • 40 ml Kirschwasser
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss

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  1. Entrinden Sie den Käse und reiben Sie ihn grob auf der Küchenreibe.
  2. Schälen und halbieren Sie die Knoblauchzehe. Reiben Sie den Fonduetopf jetzt mit dem Knoblauch aus. Gießen Sie den Weißwein in den Fonduetopf und erhitzen Sie ihn langsam auf dem Herd.
  3. Fügen Sie nach und nach den Käse hinzu und schmelzen Sie ihn unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel. Sobald der komplette Käse geschmolzen ist, lassen Sie alles leicht aufkochen.
  4. Verrühren Sie die Speisestärke mit dem Kirschwasser und rühren Sie das unter die Käsemasse. Lassen Sie es wieder aufkochen und rühren Sie weiter, bis die Masse gebunden ist. Schmecken Sie mit Pfeffer und Muskat ab.
  5. Jetzt setzen Sie den Fonduetopf auf das Rechaud und lassen den Käse bei kleiner Flamme ganz leicht kochen. Jetzt kann jeder Brotwürfel auf Fonduegabeln aufspießen und durch die Käsemasse ziehen.

Video: 15 Rezepte für Käse-Freaks

Das schmeckt zum Käsefondue: Brot und Weinbegleitung

Zum Dippen in den geschmolzenen Käse brauchen Sie natürlich ein gutes Brot. Lecker schmecken feste Weißbrote, Baguette oder Mischbrote wie etwa Bauernbrot. Wichtig ist eine feste Kruste. Für vier Personen können Sie mit etwa 500-600 Gramm Brot rechnen. Schneiden Sie es in mundgerechte Würfel, damit alle Gäste das Brot gut aufspießen und in den Käse tauchen können. Zusätzlich zum Brot schmecken auch kleine Pellkartoffeln, die man durch den Käse ziehen kann. Als Beilage schmecken außerdem Cornichons, Oliven, Tomaten oder Weintrauben.

Als passendes Getränk zum Käsefondue schmeckt ein fruchtiger Weißwein – wenn Ihnen Rotwein besser schmeckt, können Sie aber natürlich auch den dazu genießen. Wer nicht so der Weintrinker ist, kann auch Bier oder Tee dazu trinken. Manch einer serviert seinen Gästen gerne eine Runde Kirschwasser – natürlich für die bessere Bekömmlichkeit. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Hochwertiges Fondue-Set

Wenn Sie lange etwas von einem Fondue-Set haben wollen, sollten Sie auf hochwertige Materialien setzen. Beim Boska Fondue-Set Nero (werblicher Link) besteht das Untergestell aus langlebigem Gusseisen, das den Käse stundenlang warm hält. Der feuerfeste Keramiktopf speichert ebenfalls lange die Wärme. So steht einem gemütlichen Fondue-Abend nichts mehr im Wege.

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