Pfannkuchen mal anders

Mit diesem Rezept für japanische Soufflé-Pancakes begeistern Sie alle am Frühstückstisch

Pancakes, die so luftig und dick sind, dass man gar nicht genug von ihnen bekommt. Dieses Rezept für Soufflé-Pancakes sollten Sie unbedingt nachmachen.

Die Japaner sind kulinarisch gesehen für viele köstliche Dinge verantwortlich, sei es Sushi* oder Ramen-Nudeln. Aber auch in der süßen Küche beziehungsweise fürs Frühstück haben sie ein tolles Rezept erfunden: Die Soufflé-Pancakes.

Was auf den ersten Blick vielleicht wie Burger-Brötchen oder Toasties anmutet, sind tatsächlich besonders dicke und fluffige Pancakes. Das Geheimnis: Eischnee, der vorsichtig unter den Teig gehoben wird, und eine besonders schonende Zubereitung in der Pfanne mit Deckel. Hochstapeln ist hier erwünscht! Und auch wenn das Ergebnis schwer beeindruckt, die Zubereitung ist ganz leicht und geht schnell.

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Diese Zutaten brauchen Sie für fluffige Soufflé-Pancakes

Diese Angaben ergeben zwei kleine Pancakes oder alternativ einen großen Pancake. Für einen großen Pancake müssen Sie eine etwas geringere Hitze und eine längere Backzeit beachten. Wenn Sie mehr Pancakes zubereiten möchten, vervielfältigen Sie einfach die Mengenangaben.

  • 1 großes Ei (Zimmertemperatur)
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Milch
  • 1/2 EL Vanilleextrakt
  • 3-4 Tropfen Zitronensaft oder Essig
  • 1,5 EL Zucker
  • etwas Öl oder Butter zum Einfetten der Pfanne

Zitronensaft beziehungsweise Essig können Sie zur Not weglassen, sie helfen aber dabei, das Ei zu stabilisieren.

Beispielbild - nicht das tatsächliche Rezeptbild

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Zubereitung: So machen Sie Soufflé-Pancakes wie In Japan

  1. Trennen Sie das Ei und geben Sie Eiweiß und Eigelb in zwei Schüsseln.
  2. Geben Sie zum Eigelb das Mehl, die Milch sowie das Vanilleextrakt hinzu und verrühren Sie alles mit einem Schneebesen.
  3. Geben Sie zum Eiweiß den Zitronensaft oder den Essig dazu und schlagen Sie es mit dem Handrührgerät steif.
  4. Fügen Sie den Zucker hinzu und schlagen Sie es erneut für etwa drei Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit.
  5. Heben Sie nun in drei Durchgängen nach und nach den Eischnee vorsichtig unter die andere Teig-Mischung, am besten mit einem Teigschaber. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Pancakes nicht fluffig!
  6. Heizen Sie die Pfanne auf mittlerer Stufe vor und fetten Sie sie ein.
  7. Geben Sie zwei Drittel des Teigs in die Pfanne.
  8. Fügen Sie 2 TL Wasser hinzu, decken Sie die Pfanne mit dem Deckel ab und lassen Sie die Pancakes 2 Minuten braten.
  9. Dann geben Sie den Rest des Teigs auf die zwei Pancakes. Durch das Hinzufügen des Teigs in 2 Chargen wird verhindert, dass die Pancakes zu sehr auseinanderlaufen, stattdessen werden sie höher.
  10. Reduzieren Sie die Hitze auf eine kleinere Stufe, fügen Sie 1 TL Wasser hinzu, decken Sie die Pfanne wieder ab und braten Sie die Pancakes für etwa 5 Minuten.
  11. Drehen Sie die Pancakes um, decken Sie wieder die Pfanne ab und lassen Sie sie für weitere 5 Minuten ausbacken.
  12. Stellen Sie die Hitze aus, nehmen Sie den Deckel ab und lassen Sie die Pancakes noch für eine Minute in der Pfanne.

Am besten schmecken die Soufflé-Pancakes, wenn sie noch heiß serviert werden. Dazu schmeckt Obst, Butter und Puderzucker oder Sirup. Probieren Sie diese japanische Köstlichkeit unbedingt einmal aus. Guten Appetit! (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering.
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist erst seit kurzem bekannt, aber dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden.
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken.
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker.
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