Leben mit atopischer Dermatitis

Alltag mit Neurodermitis: Was gibt es beim Sport zu beachten?

Ein Mann sitzt auf einer Sportmatte und dehnt seine Beine, indem er mit den Händen an die Zehenspitzen fasst (Symbolbild).
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Sport ist gesund, das gilt auch für Menschen mit Neurodermitis. Allerdings sollten sie dabei einiges beachten (Symbolbild).

Sport ist gut für Körper und Seele, auch bei Neurodermitis. Um den Hautzustand zu erhalten, sollten Menschen mit einer sensiblen Haut dabei aber einiges beachten.

Mönchengladbach – Der Mensch ist genetisch auf Bewegung programmiert, entsprechend viele positive Effekte hat regelmäßiger Sport auf die Gesundheit. Das gilt auch für Menschen mit Neurodermitis*. Auch Kindern sollte die Hautkrankheit keinesfalls im Wege stehen, schließlich macht Sport Spaß, fördert die Entwicklung und das soziale Miteinander. Darüber hinaus kann Sport zum Stressabbau beitragen und Symptome wie lästigen Juckreiz lindern. Damit sich die Anstrengungen aber nicht negativ auf den Hautzustand auswirken, ist es sinnvoll, beim Sport mit Neurodermitis einiges zu beachten.*

Die Wahl der richtigen Kleidung ist bei Neurodermitis besonders wichtig. Ist sie nicht atmungsaktiv, staut sich die Hitze unter den Klamotten und der Juckreiz wird verstärkt. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) empfiehlt deshalb, luftdurchlässige, weite Textilien aus fein gewebten, glatten Materialien zu tragen. Da Schweiß die Haut reizen kann, ist es sinnvoll, direkt nach dem Sport zu duschen. Außerdem sollten Neurodermitiker eine Sportart wählen, die zu Ihrer Erkrankung passt: Wer zusätzlich an einer Pollenallergie leidet, sollte Indoor-Sportarten bevorzugen. „Hygienische“ Sportarten wie Radfahren, Laufen und Fitness eignen sich zudem meist besser als Fußball, bei dem es leicht zu Hautverletzungen kommen kann. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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