Studie der Krankenkassen

Klinik: Patienten mit Behandlung zufrieden

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Die Mehrheit der Patienten ist mit der Klinikbehandlung zufrieden.

Berlin - Mehr als 80 Prozent der Patienten sind laut einer Umfrage von AOK, Barmer GEK und Patientenorganisationen zufrieden mit ihrer Krankenhausbehandlung.

„Ein ausgesprochen positives Ergebnis“, sagte AOK-Bundesvorstand Jürgen Graalmann am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“. In den vergangenen zwölf Monaten hatten AOK und Barmer rund eine Million Versicherte befragt. „Selbst die Krankenhäuser, die nicht so gut abschneiden, sehen dies als Möglichkeit, ihr internes Qualitätsmanagement zu verbessern“, sagte Graalmann.

Graalmann kritisierte hingegen die Operationspraxis in deutschen Krankenhäusern. „Man muss sich mal anschauen, ob die Operationen, die in Deutschland durchgeführt werden, alle medizinisch begründet sind.“ Auch ärztliche Fachgesellschaften von Orthopäden und Chirurgen wiesen darauf hin, dass viele Operationen an Wirbelsäule, Knie- und Hüftgelenken eher aus finanziellen Gründen durchgeführt würden.

Die größten Irrtümer über Schnupfen

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Irrtum Zwei: Am häufigsten steckt man sich in U- und S-Bahnen an. Die Erkältungsviren werden durch alles verbreitet, was mit dem Mund oder Nase eines erkälteten Menschen in Berührung kommt. Wer zum Beispiel an einer Türklinke mit Erregern in Kontakt kommt, bringt die Viren selbst zum Ziel.
Irrtum Drei: Antibiotika helfen ­immer. Antibiotika vernichten nur Bakterien, Schnupfenerreger sind jedoch meist Viren. Nur selten kommt zusätzlich eine bakterielle Infektion hinzu, zum Beispiel eine Halsentzündung durch Streptokokken.
Irrtum Vier: Viel trinken hilft viel. Für die Idee, dass Flüssigkeit helfen könnte, den Schleim zu lösen, fehlt jeder wissenschaftliche Beweis. Hausmittel wie Wasserdampf inhalieren, Bettruhe und Brustwickel helfen, Schnupfen leichter zu überstehen.
Irrtum Fünf: Schnäuzen ist besser als Nase hochziehen. Wer den Schleim in der Nase hochzieht, saugt ihn auch aus den Nebenhöhlen und entsorgt ihn im Magen. Beim Schnäuzen wird er nicht nur ins Taschentuch, sondern auch die Nebenhöhlen gedrückt. Dort bildet er einen Nährboden für Erreger.
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dpa

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