China atmet auf

Covid-19: Deutschland meldet niedrige Todesrate - bereits geheilte Menschen wohl immun

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Covid-19 in Deutschland: In Dortmund werden wegen der Coronavirus-Pandemie Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als vier Personen verboten.

Die Coronavirus-Pandemie verlangt Regierungen und Bürgern einiges ab. Doch es gibt auch Neuigkeiten, die positiv stimmen. 

  • China meldete in der Woche vom 16. bis 22. März zwei Tage in Folge keine neuen Covid-19-Fälle.
  • Auch eine Nachricht aus Deutschland gibt Hoffnung. 
  • Bisher kam es bundesweit verhältnismäßig selten zu tödlichen Covid-19-Verläufen.
  • Update vom 23.03.2020: Antikörperbildung macht bereits Infizierte anscheinend immun gegen Covid-19 

    Wie Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin im NDR-Podcast erklärte, geben Tierversuche Anlass davon auszugehen, dass bereits mit Sars-CoV-2 infizierte Personen nach überstandener Infektion gegen den neuartigen Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 immun sind. Ein Test an Rhesusaffen hatte ergeben, dass deren Körper nach ausgeheilter Covid-19-Erkrankung* Antikörper gegen diese produziert haben. Das hatte zur Folge, dass die Tiere bei einer erneuten Infektion mit Coronaviren nicht erkrankten beziehungsweise einen weitaus milderen Krankheitsverlauf zeigten. "Und das ist auch das, was wir erwarten im Menschen, dass wir, ich würde sagen, zumindest für die Dauer der Pandemie und wahrscheinlich noch eine Zeit lang darüber hinaus, sind wir eben immun. Das ist auch meine Arbeitshypothese für den Menschen", so Virologe Drosten im Podcast. Studien müssten hier allerdings noch folgen.

    Artikel vom 21.03.2020: Von weltweit 382.644 gemeldeten Covid-19-Infektionen gelten 101.898 Menschen als genesen. Sie hatten sich vollkommen von der Sars-CoV-2-Infektion* erholt. Und es gibt noch mehr Informationen, die positiv stimmen.

    Keine Neuinfektionen in China, verhältnismäßig wenig Tote in Deutschland

    So meldete China den zweiten Tag in Folge (Stand 20.03.2020) landesweit keine Neuinfektionen mehr. Ausgenommen davon sind Rückkehrer: Wie die Welt meldete, wurden 34 neue "importierte Fälle" registriert, also Erkrankungen, die bei Menschen auf der Einreise nach China nachgewiesen wurden. Die Bevölkerung ist dennoch erleichtert über den Erfolg, den ihnen die strikten Ausgangsverbote und Quarantäne-Maßnahmen beschert haben. Von 81.558 Infizierten in China gelten 73.277 Menschen als wieder gesund. 

    In Deutschland sind häufiger jüngere Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert

    In Deutschland breitet sich das Virus seit Anfang März aus. Bei seither 29.056 gemeldeten Infektionen kam es zu 123 Todesfällen, vor allem innerhalb der Risikogruppen*. Im Vergleich zu anderen Ländern eine relative niedrige Zahl, so verstarben in Italien bisher mehr als neun Prozent der Betroffenen, in Deutschland liegt die Sterberate bei unter einem Prozent, wie die Welt meldete. Warum sich die Zahlen so drastisch unterscheiden, wird aktuell noch untersucht. Eine Erklärung könnte sein, dass sich in Italien mehr ältere Menschen mit dem Virus infiziert haben: Im Schnitt waren italienische Patienten 63 Jahre alt, in Deutschland 47 Jahre.

    Doch auch bei jüngeren Menschen werden schwere Verläufe beobachtet. Um die Verbreitung so gut es geht zu verlangsamen, ruft die Bundesregierung dazu auf, soziale Kontakte so weit es geht zu meiden und wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten. 

    Mehr Quellenhttps://coronavirus.jhu.edu/map.html; www.spiegel.de; www.welt.de

    WeiterlesenCoronavirus in Deutschland – Merkel warnt: "Wo möglich auf Sozialkontakte verzichten".

    jg

    Diese Viren und Bakterien machen uns krank

    *Merkur.de und fnp.de gehören zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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