Neue Studie

Forscher entwickeln revolutionäres Schmerzmittel - das soll nun Ibuprofen & Co. ablösen

"Zu Risiken und Nebenwirkungen …" - das soll bei AT-121 nicht mehr gelten.

Wissenschaftler haben jetzt eine bahnbrechende Entdeckung gemacht – und eine Substanz gefunden, die besser als alle gängigen Schmerzmittel helfen soll.

AT-121 – was sich wie der Name eines Roboters aus "Star Wars" anhört, soll nun bei Forschern aus den USA und Japan für Freudensprünge sorgen. Hierbei soll es sich um einen neuen Wirkstoff handeln, den die Forscher entwickelt haben und der sehr gut gegen Schmerzen helfen soll. 

AT-121: Neuer Wirkstoff soll besser wirken und sogar sicherer sein als Morphium & Co.

Doch es kommt noch besser: Zudem soll die Substanz weniger Risiken bergen als andere, gängige Schmerzmittel, die es zu kaufen gibt. Das Forscher-Team hatten dazu AT-121 Rhesus-Affen injiziert – mit einem erstaunlichen Ergebnis. So soll die Substanz nicht nur Schmerzen mit einer 100 Mal kleineren Dosis als Morphium gelindert, sondern auch weder zu Abhängigkeits- noch zu Entzugserscheinungen geführt haben.

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Im Gegenteil: Nebenwirkungen von Schmerzmitteln wie Opioiden, unter anderem Atemlähmung oder Juckreiz, blieben sogar gänzlich aus. Der Grund dafür: Morphium, Fentanyl & Co. docken am sogenannten MOP-Rezeptor an und verhindern die Schmerzweiterleitung im Körper. Allerdings kann nur die Aktivierung des NOP-Rezeptors sicherstellen, dass etwaige Nebenwirkungen nicht auftreten.

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Genau hier kommt AT-121 ins Spiel – es soll es schaffen, beide Rezeptoren zu aktivieren. So hoffen die Wissenschaftler, mit dieser Substanz ein starkes sowie risikofreies Schmerzmittel für Menschen herstellen zu können. Schließlich wurde sie bislang nur an Menschenaffen getestet. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachmagazin Science Translational Medicine.

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jp

So sieht eine gut sortierte Hausapotheke aus

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Um Platz zu sparen, bewahrt manch einer seine Medikamente ohne die Umverpackung auf. Davon raten Experten allerdings ab. Häufig erinnert man sich später nämlich nicht mehr so genau, wogegen dieses oder jenes Mittel hilft. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

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