Fructoseintoleranz

Vorsicht, Fruchtzucker: Warum zu viel Obst krank macht

Ernährungsmediziner empfehlen 500 Gramm Obst und Gemüse am Tag. Damit könne man gleich zum Frühstück anfangen - am besten mit Äpfeln und Beeren. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
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Obst und Gemüse ist gesund - zu viel Fruchtzucker sollten Kinder jedoch nicht zu sich nehmen (Symbolbild).

Ärzten zufolge macht Fruchtzucker dick, schadet den Gefäßen und fördert Diabetes. Wer große Mengen Fruktose zu sich nimmt riskiert zudem eine Fructoseintoleranz. Doch wie viel Fruchtzucker ist zu viel?

Bonn – Morgens einen Smoothie, einen Joghurt zwischendurch und zum Nachtisch ein Eis: Wer sich so ernährt, nimmt meist große Mengen Fruchtzucker zu sich. Zu viel Fruktose kann jedoch krank machen. So führen Lebensmittel mit Fruktose nicht nur bei Menschen mit Fructoseintoleranz zu Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden. Auch bei gesunden Menschen sorgt ein übermäßiger Verzehr des Süßungsmittels für unangenehme Symptome. Doch ab wann spricht man von einer Fructoseintoleranz*? Und wie viel Fruchtzucker vertragen gesunde Menschen?

Einige Getränke und Fruchtsäfte enthalten bis zu 40 Gramm Fruchtzucker pro Liter. Selbst ein Becher Joghurt mit geringem Zuckeranteil kommt häufig noch auf 15 Gramm Fruktose pro Portion. Das kann schnell zu viel werden. Laut Angaben der Verbraucherzentrale kann jeder Dritte die Aufnahme von mehr als 25 Gramm Fruchtzucker nicht vertragen und leidet an einer Fruchtzuckerunverträglichkeit. So kann der menschliche Verdauungstrakt zu viel Fruktose auf einmal nicht verarbeiten*. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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