Laufband: Im Laufschritt zur Bestform

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Ein Laufband kann sich nicht nur für sehr sportliche Menschen rentieren.

Es geht natürlich nichts über einen genussvollen Lauf an der Isar oder im Nymphenburger Park, an einem lauen Sommerabend. Aber die meisten Abende sind nun mal nicht lau, sondern grau.

Und wenn man das ganze restliche Jahr nichts für seinen Körper getan hat, wird auch ein Sommerlauf zur Tortur. Auf einem Laufband können Jogger ihrer Leidenschaft das ganze Jahr über nachgehen. Zwar sieht man dabei keine Landschaften an sich vorbeiziehen. Doch Laufbänder haben in der Regel vielfältige Trainingsprogramme, die keine Monotonie aufkommen lassen. Ein Intervalltraining mit wechselnden Geschwindigkeiten zum Beispiel wird nie langweilig und verbessert die Leistungsfähigkeit immens.

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Auch für weniger ambitionierte Sportler könnte sich die hohe Investition für ein Laufband bald auszahlen. Die Intensität des Trainings lässt sich einfach und fein dosieren, von zügigem Gehen („Walken“) in der Ebene bis zum Bergsprint ist alles möglich. Neben der Geschwindigkeit lässt sich meist auch der Neigungswinkel der Lauffläche verstellen und Steigungen von bis zu zwölf Prozent simulieren. Vor allem Anfänger sollten ihr Training mittels Pulsmesser (Brustgurt!) kontrollieren, um sich nicht zu überfordern.

Wer draußen auf Asphalt läuft, tut Knien, Hüfte und Wirbelsäule keinen Gefallen. Laufbänder sind dank der Dämpfung merklich gelenkschonender, vergleichbar mit einem feuchten Waldboden. Der Kalorienverbrauch steht dem des Freiluftlaufens nicht nach. Wer jetzt auf dem Laufband loslegt, wird im Sommer gut in Form sein.

LAUFBAND

  • So funktioniert’s: Laufbänder werden durch einen Elektromotor angetrieben. DessenLeistung sollte für ambitionierte Läufer 2 PS oder mehr betragen. Die Geschwindigkeit und die Neigung der Lauffläche werden elektronisch reguliert, was auch pulsgesteuerte Trainingsprogramme ermöglicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist meist in Schritten à 0,1 km/h einstellbar. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Gerät zwischen16 und 20 km/h.
  • Für wen geeignet: Begeisterte Läufer, aber auch für Sport-Einsteiger.
  • Für wen nicht: Möchtegern- Muskelprotze. Lauftraining führt nicht zu einem nennenswerten Aufbau von Muskeln.
  • Was kostet’s: Laufbänder gehören zu den teureren Heimtrainingsgeräten. Einsteigermodelle sind kaum unter 1000 Euro zu haben, andererseits verfügen auch sie schon über umfangreiche Trainingscomputer. Spitzengeräte wie das Rojo T5 von Horizon Fitness (1999 Euro bei Karstadt Sports) punkten auch mit Details wie der Musikanlage mit iPod-Anschluss.
  • Beim Kauf beachten: Möglichst große Lauffläche (mindestens 45 cm breit und 130 cm lang), möglichst dicker Laufgurt (ab 3 mm ist gut). Leichte Verstaubarkeit durch Aufklappen und Transportrollen

IW.

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