Fehlende Nachtruhe

Mondphasen: Schlafen Männer in diesen Nächten schlechter?

Hat das wechselhafte Schlafverhalten der Männer vielleicht einen bestimmten Grund?
+
Hat das wechselhafte Schlafverhalten der Männer vielleicht einen bestimmten Grund?

Ob die Schlafqualität der Männer in unmittelbarem Zusammenhang zu den herrschenden Mondphasen steht oder alles nur ein großer Zufall ist, möchte geklärt werden.

Sie kennen das, mal wachen Sie auf und fühlen sich tip top ausgeruht und gut erholt und manchmal kommen Sie morgens fast nicht aus dem Bett. Aber erfolgt eine gute Nachtruhe* wirklich über das Zufallsprinzip? Oder könnte da vielleicht noch etwas anderes mit reinspielen?

Bei wenigen Themen scheiden sich die Geister wohl so gewaltig wie bei diesem – Astrologie. Während die Einen auf Ihren Horoskopen basierend, wichtige Entscheidungen treffen und in ihrem Mondkalender nach einem guten Tag für einen Friseurtermin suchen, können viele überhaupt nichts mit dem Thema anfangen.

Und auch in der Wissenschaft wird man sich nicht darüber einig, ob die Mondphasen nun wirklich Einfluss auf den Schlaf nehmen oder ob es andere Faktoren sind, die sich negativ auf unseren Schlaf auswirken. Ein Team schwedischer Wissenschaftler widmete diesem Thema nun eine neue Untersuchung, um zu forschen, ob und inwieweit sich die Mondphasen auf den Schlaf von Männern und Frauen auswirken.

Auch interessant: Corona-Risikofaktor „männlich“: Forscher finden Ursache, warum Männer schwerer erkranken.

Nehmen die Mondphasen Einfluss auf unseren Schlaf?

In besagter schwedischer Studie werteten die Wissenschaftler die Schlafaufzeichnungen von 360 Männern und 492 Frauen im Alter zwischen 22 und 81 Jahren, laut sciencedirect.com, aus. Daraus resultierend zeigte sich, dass sich die Phase des zunehmenden Mondes bei Männern anders auf den Schlaf auswirkte als die Phase des abnehmenden Mondes. Für Frauen hingegen kann nicht das Selbe gesagt werden.

Auswirkung der Mondphasen auf unseren Schlaf – Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Während sich die verschiedenen Mondphasen so gut wie gar nicht im Schlafverhalten der Frauen abzeichneten, ergaben die Untersuchungen, dass die Männer während der zunehmenden Mondphase eine geringere Schlafeffizienz zeigten, als sie es während der abnehmenden Phase taten. Die geringere Schlafeffizienz bedeutet für die Probanden, ein weniger erholsames Schlaferlebnis. Also längere Wach- und kürzere Schlafphasen.

Lesen Sie auch: Schlaf, Ernährung oder Sport: Das ist das Wichtigste für die psychische Gesundheit.

Aber warum scheint der Mond den Männern mehr anzuhaben als den Frauen?

Auch auf diese Frage brachte die schwedische Studie eine zufriedenstellende Antwort, weniger allerdings eine kausale Erklärung. Die schwedischen Forscher gehen davon aus, dass der zunehmende Mond den Schlaf behindert, da er am Abend mehr Sonnenlicht reflektiert als es der abnehmende Mond tut. Doch weshalb sollte sich das nur bei den Männern negativ auf die Nachruhe auswirken, nicht hingegen bei den Frauen? Eine mögliche Erklärung könnte eine frühere Studie aus den USA geben (sciencedirect.com), die ergab dass Männer eventuell empfindlicher auf Licht reagieren als Frauen. (Clara Kistner) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare