Schadensersatzklage

Absoluter Horror: Mann verliert nach Routine-OP sein bestes Stück - mit dramatischen Folgen

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Eine Routine-OP hatte für einen Krebspatienten kein glückliches Ende.

Was für ein Albtraum: Andrew Lane sollte aufgrund einer Krebserkrankung die Prostata entfernt werden. Doch bereits kurz nach dem Eingriff nimmt das Drama seinen Lauf und zerstört sein Leben.

Reine Routine, erklärten Ärzte Andrew Lane aus dem britischen Essex, als er operiert werden soll. Der Grund dafür: Der 63-Jährige litt an Prostata-Krebs, weshalb die Geschlechtsdrüse entfernt werden musste. Das war im Jahre 2013. Doch kurz nach dem Eingriff veränderte sich das Leben des Mannes - auf tragische Weise.

Nach Routine-OP: Fleischfressende Bakterien zerstören Penis von Mann

Was er nicht wusste: Während der OP wurde sein Darm mit einer Nadel versehentlich verletzt. Doch erst sechs Tage später bemerkte das Krankenhauspersonal seinen Fehler, wie die britische Daily Mail berichtet. Zu spät - so sollen sich in der Zwischenzeit bereits im Körper von Lane fleischfressende Bakterien angesiedelt und seinen Penis zerfressen haben.

Auch tragisch: Mann isst Sushi - dann lassen fleischfressende Bakterien seine Hand verrotten.

Traurig: Am Ende blieben nur noch 3,8 Zentimeter von Lane's bestem Stück übrig. Noch heute, fünf Jahre später, hat der Brite mit den verheerenden Folgen des Eingriffes zu kämpfen: So könne der 63-Jährige keinen Sex mehr haben und soll unter Inkontinenz leiden.

Kein Sex, inkontinent und Depressionen: So lebt Andrew Lane mit den Folgen der OP

Aber das traumatische Erlebnis hat nicht nur körperliche, sondern auch psychische Wunden hinterlassen - Lane soll zudem mit Depressionen zu kämpfen haben. Darum hat er nun auch das Krankenhaus auf Schadensersatz verklagt - und vom Gericht Recht bekommen - mit der Folge, dass er einen Betrag in Millionenhöhe erhalten hat.

Dennoch ist Lane verbittert über das Verhalten des Krankenhauspersonals: "Sie haben ihren Fehler zugegeben, doch ich habe nie eine Entschuldigung erhalten - und zu wissen, dass ein Ultraschall ein paar Tage eher das alles hätte verhindern können, macht es nicht einfacher, es zu akzeptieren", schließt er gegenüber der britischen Tageszeitung.

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jp

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