Umweltfreundlich essen

Nachhaltige Ernährung – So unterstützen Sie die Erde mit Ihrem Essverhalten

So tun Sie der Umwelt beim Einkaufen einen Gefallen.
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So tun Sie der Umwelt beim Einkaufen einen Gefallen.

Themen wie Klimawandel und Umweltschutz können kompliziert und überfordernd wirken, hier lesen Sie, wie Sie ganz simpel und alltäglich klimafreundlicher leben.

Mittlerweile werden wir nahezu überall mit besagten Themen konfrontiert und das ist gut so, aber vielleicht geht es Ihnen wie vielen Anderen und Sie wissen gar nicht so recht, wo Sie anfangen sollen. Vielleicht haben Sie das Gefühl, Sie müssten von heute auf morgen Ihr gesamtes Leben umkrempeln, um wirklich etwas zu bewirken – aber dem ist nicht so, mit den folgenden Maßnahmen, können Sie ohne großartige Umstellungen Ihren Beitrag leisten*.

Versuchen Sie so frisch, saisonal und regional wie möglich einzukaufen

Auch wenn Sie das frische Obst und Gemüse beim Wocheneinkauf immer schon von der Frischetheke aus anlächelt, versuchen Sie nur soviel zu kaufen, wie Sie auch wirklich konsumieren können. Oftmals kaufen wir, gerade mit einem gewissen Appetit großzügig ein und vergessen große Mengen an Lebensmitteln in den Tiefen unseres Kühlschranks schlecht werden. Möglichst umweltfreundlich einzukaufen, heißt unter anderem also so wenig Müll wie möglich zu produzieren, und zwar nicht nur Plastikmüll, sondern eben auch Lebensmittel.

Regional und saisonal gehen nahezu Hand in Hand, denn wer zu regionalen Produkten greift, wählt automatisch, was bei uns im Moment wächst und gedeiht. So muss nichts aus weiter Ferne zu uns geflogen beziehungsweise geschifft und für die Reise haltbar gemacht werden.

Lesen Sie hier weiter: „Kontrolle über unsere Ernährung zurückgewinnen“ - Ex-Sternekoch erklärt Kochen-Können zum Muss.

Faire Bio Produkte mit Tierschutzlabel und „Nutritional Footprint“ 

Auch hier muss Ihr Einkauf nicht alle Kriterien erfüllen, aber Sie finden viele Supermarktprodukte sogar beim Discounter in Bio Qualität. Zwar sind diese Produkte in der Regel etwas preiswerter, allerdings auch ein reiner Segen für unser Klima. Und auch mit fairen Produkten in Form von zum Beispiel Kaffee, Tee, Bananen oder Schokolade, tun Sie ganz einfach Gutes, denn hier wird Kleinbauern und -bäuerinnen zur Abwechslung mal ein fairer Lohn gezahlt. Faire Produkte sind nicht nur in kleinen Weltläden, sondern auch bei EDEKA und Co. zu finden.

Wenn Ihnen die artgerechte Haltung von Nutztieren am Herzen liegt, sollten Sie im Supermarkt unbedingt nach dem Tierschutzlabel Ausschau halten.

Der „Nutritional Footprint“ bietet Ihnen eine gute Übersicht über die Auswirkungen des gekennzeichneten Produkts auf Ihre Gesundheit und auf die Umwelt. Und auch wenn (noch) nicht alle Supermarktprodukte mit dem Label versehen sind, können Sie sich an den bereits ausgezeichneten Produkten mit dem „Nutritional Footprint“ gut orientieren.

Auch interessant: Vermeintlich gesundes Fett hat gravierende Folgen: Welchen Schoko-Aufstrich Sie besser meiden sollten.

Probieren Sie vegetarische und vegane Gerichte aus

Kochen Sie ab und zu mal vegetarisch oder vielleicht sogar vegan, denn Fleischerzeugnisse sowie Milch und Milchprodukte sind für den Großteil der Emissionen aus der Lebensmittelproduktion verantwortlich. (Clara Kistner) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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