Schwerhörigkeit im Alter: Gehirn ist schuld

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Schwerhörigkeit im Alter kann neurologische Ursachen haben

Frankfurt/Main - Millionen Menschen hören schlecht. Etwa jeder fünfte Deutsche über 14 Jahren ist mehr oder weniger stark schwerhörig. Die Ursachen dafür vielfältig, besonders bei älteren Menschen.

Wenn es älteren Menschen zunehmend schwer fällt, in geselliger Runde einem Gespräch zu folgen, dann muss das nicht an einem schlechten Hörvermögen liegen. Einer Studie des Münchner Neurowissenschaftlers Benedikt Grothe zufolge ist es vielmehr so, dass im Alter oft die Geräuschkulisse nicht mehr so effektiv ausgeblendet werden kann wie in jüngeren Jahren.

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“Wahrscheinlich liegt diesem Problem ein Defizit in der zeitlichen Verarbeitung der Information im Gehirn zugrunde“, sagt der Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität. Die Ursache sei vermutlich ein Missverhältnis bestimmter Botenstoffe, die Informationen zwischen Nervenzellen übertrügen, heißt es in der im Fachmagazin “The Journal of Neuroscience“ erschienenen Studie.

Quelle: “The Journal of Neuroscience“, Juli 2011/dapd

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