Angst vor der Arbeit

Angst vor Ihrem Job: Haben Sie eine Arbeitsphobie?

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Wenn die Angst vor dem Job überhandnimmt, könnten sie unter einer Arbeitsphobie leiden.

Sie gehen ungern zur Arbeit oder haben sogar Panik davor, mehrere Stunden im Büro verbringen zu müssen? Dann könnten Sie unter einer Arbeitsphobie leiden.

Früh aufstehen, um sich in die Arbeit zu schleppen, fällt den meisten Menschen schwer. Wer allerdings nicht einmal schlafen kann, weil die Angst vor dem Job zu groß ist, der könnte unter einer ernsthaften Phobie leiden. Kündigung ist dabei nicht der einzige Ausweg aus der Panik, denn es gibt weitere Möglichkeiten, sich dem Problem zu stellen.

Was ist eine Arbeitsphobie?

Generell versteht man unter "Phobien" Ängste, die regelmäßig und meist ohne reale Bedrohung auftreten. In Zusammenhang mit dem Beruf können Sie beispielsweise entstehen, wenn der Aufgabendruck zu groß ist oder es zu Konflikten mit den Kollegen und dem Chef kommt. Betroffene können somit eine Panik gegenüber Personen in der Firma, bestimmten Situationen oder sogar einem Ort entwickeln.

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Welche Symptome deuten auf eine Arbeitsphobie hin?

In einem Interview mit dem Karriere-Portal kununu nennt die Psychotherapeutin Andrea Pabst mehrere mögliche Symptome, die auf eine Arbeitsphobie hindeuten könnten: "Sie erröten, haben zitternde Hände, Ihnen wird übel oder schwindelig. Sie beginnen bestimmte Situationen oder Menschen zu vermeiden, fehlen plötzlich häufiger am Arbeitsplatz." Zudem könnten auch ein niedriges Selbstbewusstsein oder die Angst vor Kritik auf eine Phobie hinweisen.

Zu beachten ist jedoch, dass eine Arbeitsphobie nicht mit einem Burn-Out gleichgesetzt werden kann. Panik vor dem Job führt jedoch gelegentlich zu diesem psychischen Leiden. Falls Sie befürchten, ein Burn-Out zu haben, sollten Sie einen Arzt für eine sichere Diagnose aufsuchen.

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Das können Sie gegen eine Arbeitsphobie tun

Schämen Sie sich nicht dafür, wenn Ihnen der Arbeitsdruck oder die Sticheleien der Kollegen und Kolleginnen über den Kopf wachsen. Eine Arbeitsphobie ist keine Schande, stattdessen hilft es Ihnen sogar offen darüber zu sprechen. In extremeren Fällen empfiehlt sich eine professionelle Beratung und eine Verhaltenstherapie.

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soa

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