Schichtarbeit

Nach der Frühschicht auf Nickerchen verzichten

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Auch wenn man nach der Frühschicht müde ist, sollte man sich nicht hinlegen.

Eine Woche früh am Morgen aufstehen und abends zeitig ins Bett; die nächste Woche mittags aufstehen und spät nachts ins Bett. Wer in Schichten arbeitet, hat keinen festen Rhythmus. Das ist anstrengend. Doch auch diese Beschäftigten können erholsamen Schlaf finden.

Regensburg - Wer um 4.00 oder 5.00 Uhr mit der Arbeit begonnen hat, legt sich am Nachmittag gerne hin. Besser ist jedoch, auf das Nickerchen zu verzichten und wach zu bleiben, sagt der Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley. Zwingen Arbeitnehmer sich dazu, finden sie abends häufig besser in den Schlaf.

Wer mit Schlafstörungen zu kämpfen hat, sollte außerdem darauf achten, dass er im Bett weder arbeitet noch fernsieht oder isst. Wer darauf verzichtet, kann eher abschalten und findet zur Ruhe. Dem Körper wird bereits mit dem Gang ins Schlafzimmer signalisiert, dass nun Schlafenszeit ist.

Um morgens überhaupt aus dem Bett zu kommen, sollten Arbeitnehmer im Schlafzimmer und beim Frühstück auf möglichst helles Licht achten. Schlafstörungen sind bei vielen Schichtarbeitern ein großes Problem. Vor allem wer länger Schicht arbeitet oder schon älter ist, hat häufig Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten.

dpa

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