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Viel sprechen im Beruf: Summen beugt Heiserkeit vor

Ein Bonbon hilft auch gegen einen trockenen Hals. Wer seine Stimme jedoch über Maß belastet, sollte morgens lieber eine Zeit lang summen - das schont im Laufe des Tages die Stimmbänder. Foto: Mascha Brichta

Lübeck - Lehrer, Verkäufer und Callcenter-Mitarbeiter kennen das: Nach einem Tag, an dem sie viel geredet haben, sind sie am Abend heiser. Mancher klagt außerdem im Laufe der Arbeitsstunden über einen trockenen Hals.

Was hilft?

Wer verhindern will, nach einem redeintensiven Tag abends heiser zu sein, sollte am Morgen eine Stimmübung machen. Das rät Prof. Rainer Schönweiler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP). Wenn Beschäftigte vor Dienstbeginn einige Minuten summen, pendelt sich die Stimme tiefer ein. Das strengt die Kehlkopfmuskeln deutlich weniger an, als wenn Beschäftigte in einer sehr hohen Stimmlage sprechen.

Gegen einen trockenen Mund hilft nur eines: immer wieder etwas trinken. "Am besten Wasser, nicht Kaffee oder Tee", rät Prof. Schönweiler. Denn das trockne die Mundschleimhaut weiter aus. Auch auf Kohlensäure im Wasser sollten Beschäftigte verzichten, da sie sonst im Gespräch häufig aufstoßen müssen.

Ursache für die trockenen Schleimhäute ist nicht nur das viele Reden. Auch Aufregung - weil Arbeitnehmer sich zum Beispiel ärgern - trocknet den Mund aus.

dpa

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