Hochschulen

Zahl der Habilitationen nimmt stark ab

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Mit einer Habilitation wird die Lehrbefähigung in einem wissenschaftlichen Fach festgestellt.

Wiesbaden - Immer weniger Wissenschaftler schließen ihr Studium mit einer Lehrbefugnis ab. Wer es schafft, ist durchschnittlich 41 Jahre alt. Nur gut 27 Prozent derjenigen ist weiblich.

Von 2012 auf 2013 ging die Zahl der Habilitationen um fünf Prozent zurück, verglichen mit dem Höchststand von 2002 sank die Zahl sogar um 32 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag (24. Juni) in Wiesbaden berichtete.

Im vergangenen Jahr erwarben nur noch 1567 Wissenschaftler an Hochschulen in Deutschland diesen höchstmöglichen Abschluss. Das Durchschnittsalter der Habilitierten lag bei 41 Jahren. Am ältesten waren sie in künstlerischen Fächern, am jüngsten in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Der Frauenanteil bei den Habilitationen lag - wie im Vorjahr - bei gut 27 Prozent.

Die meisten Habilitationsverfahren gab es 2013 bei Medizin oder Gesundheitswissenschaften (789). Danach folgten Sprach- und Kulturwissenschaften (269), Mathematik/Naturwissenschaften (243) und Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (140).

dpa

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