Streng, strenger, Mallorca

Bis zu 3.000 Euro Strafe: Verbote auf Mallorca immer drastischer

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Mallorca verbietet diesen Sommer Touristen so viel wie selten zuvor.

Am beliebten "Ballermann" auf Mallorca häufen sich die Verbote. Nun kommen weitere Vergehen hinzu, die richtig teuer werden können. 

Auf Mallorca geht es immer strenger zu: Im Rathaus von Palma de Mallorca wurden schon wieder neue Regelungen in die Wege geleitet. So soll etwa das Trinken in großen Gruppen, der Verkauf von Alkohol außerhalb von Bars, also auf freier Straße, sowie "Balconing" verboten werden.

Strafe für Verkauf von Alkohol auf freier Straße

Künftig sollen bis zu 3.000 Euro Strafe "gegen das Werben für alkoholische Getränke sowie gegen fliegende Alkoholhändler in privaten Einrichtungen verhängt" werden, wie das Mallorca-Magazin berichtet. Demnach solle auch verstärkt darauf geachtet werden, dass Minderjährige keinen Alkohol konsumieren.

"Balconing" verboten

Wer künftig im Rausche seines Urlaubs "Balconing" betreiben möchte, der guckt von nun an auf Mallorca in die Röhre: Es soll verboten werden, vom Balkon in den Pool zu springen. Wer hierbei erwischt wird, dem können ebenfalls mehrere Hunderte Euro Strafe drohen, die genaue Summe sei noch nicht festgelegt, wie es heißt.

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"Pub Crawlings": Trinken in großen Gruppen nicht gestattet

Auch das Trinken in größeren Gruppe soll auf der beliebten Urlaubsinsel, vor allem am Ballermann, untersagt werden. Die sogenannten "Pub Crawlings" sind in Großbritannien sehr beliebt. Dabei werden an einem Abend so viele Pubs und Kneipen wie nur möglich besucht.

Durch die Maßnahmen soll die Sicherheit auf den Straßen wieder erhöht werden, so die Begründung für die drohenden Verbote. Diese werden wohl frühestens im September in Kraft treten. Da ist die Sommersaison bereits fast wieder vorbei.

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sca

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