Tourismus

Germanwings-Piloten setzen Streik fort

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Germanwings-Schalter in Stuttgart: Die Schlangen hielten sich trotz des Streiks in Grenzen - viele Fluggäste wurden auf die Bahn oder andere Airlines umgebucht.

Köln - Die Piloten bei Germanwings streiken weiter. Am zweiten Tag des Ausstands sollen bei der Lufthansa-Tochter rund 180 Flüge ausfallen. Die meisten Passagiere wurden nach Angaben der Airline umgebucht.

Bei der Fluggesellschaft Germanwings haben die Piloten am Freitag (13. Februar) ihren Streik fortgesetzt. Bis zum Abend sollten bundesweit rund 180 Flüge ausfallen. Der zweitägige Ausstand endet um Mitternacht. "Dann geben wir der Lufthansa Zeit, sich vielleicht mit einem Angebot bei uns zu melden, das dann endlich einmal verhandlungsfähig sein sollte", sagte ein Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit.

Die meisten Passagiere sollen nach Angaben der Lufthansa-Tochter mit Umbuchungen auf die Bahn und andere Airlines ihre Ziele erreichen. Insgesamt hatte Germanwings für Donnerstag und Freitag vorsorglich knapp 340 von rund 900 geplanten Flügen abgesagt. Gewerkschaft und Lufthansa streiten im aktuellen Tarifkonflikt unter anderem über die Übergangsversorgung der Piloten vor dem Renteneintritt.

Am Donnerstag waren sämtliche große Germanwings-Standorte betroffen - das sind die Flughäfen

Berlin,

Köln/Bonn,

Düsseldorf,

Hannover,

Hamburg und

Stuttgart. An den Schaltern sei es aber sehr ruhig geblieben, weil die Kunden schon im Vorfeld gut informiert worden seien, hieß es. In Frankfurt und München hatte der Streik keine Auswirkungen, weil Germanwings diese Drehkreuze der Lufthansa nur selten anfliegt.

Service:

Germanwings-Call-Center: 0180 6 320 320 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz - Mobilfunk maximal 0,60 €/Anruf)

dpa

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