Kennen Sie diese Orte schon?

Größer, länger, weiter, höher: Sightseeing der Superlative in Deutschland

Der Sommer steht vor der Tür und die Vorfreude auf die großen Ferien steigt. Doch nicht jeden zieht es in die Ferne und ein Urlaub im eigenen Land liegt im Trend.

Für alle, die trotzdem nicht auf erlebnisreiche Highlights verzichten wollen und noch nach einer Inspiration für Ausflüge oder Kurztrips suchen, haben wir gemeinsam mit HolidayCheck die Sehenswürdigkeiten der Superlative in Deutschland zusammengestellt.

Hoch hinaus

Das geht auf Deutschlands höchstem Berg: der Zugspitze. Fast 3.000 Meter hoch ist der an der Grenze zwischen Bayern und Tirol liegende Berg. Auf ihm lässt sich sowohl im Sommer als auch im Winter etwas erleben: Selbst in den warmen Sommermonaten werden Schlittenfahrten auf Naturschnee und Touren auf einen der letzten deutschen Gletscher angeboten. Oben angekommen, werden Besucher mit einem Ausblick bis weit nach Bayern belohnt.

Auf der Zugspitze können Besucher auch im Sommer rodeln.

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Nichts für Besucher mit Platzangst

Die engste Straße der Welt führt durch das baden-württembergische Reutlingen und ist an der schmalsten Stelle nur 31 Zentimeter breit – da passt nicht jeder durch. Rund um die sogenannte Spreuhofstraße erstreckt sich die Altstadt Reutlingens, die einen guten Ausgangspunkt für einen Spaziergang zur nahegelegenen Achalm, dem Hausberg Reutlingens, bietet. Besonders Aktive können in der 30 Kilometer entfernten Schwäbischen Alb Wander- oder Fahrradtouren unternehmen.

Schiefer als der Turm von Pisa

Diese Aussage trifft auf das "Schiefe Haus" in Ulm zu: Das Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert weist eine Neigung von knapp zehn Grad auf. Heute beherbergt das Haus ein Hotel – die Betten sind jedoch waagrecht – wie eine Wasserwaage an jedem Kopfende zeigt. Daneben hat Ulm hat eine weitere Superlative zu bieten: Die größte evangelische Kirche Deutschlands, das "Ulmer Münster", verfügt über den höchsten Kirchturm der Welt, der mit seinen 162 Metern die gesamte Stadt überragt.

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Nordseeküste statt „Tour de France“

Der Nordseeküsten-Radweg ist nicht nur der längste Radweg Deutschlands, sondern gehört mit seinen mehr als 6.000 Kilometern auch zu den längsten in Europa. Er führt von der deutsch-niederländischen Grenze an der Nordsee entlang bis zur dänischen Grenze. Wer es schafft, den Radweg vollständig abzufahren, kann über eine Teilnahme an der "Tour de France" nachdenken. Die längste Tour wurde 1926 gefahren und war 5.745 Kilometer lang – ideal für ambitionierte Sportler.

Der Nordseeküsten-Radweg führt Radfahrer an der Küstenlandschaft von sechs Ländern vorbei.

Achterbahn der Superlative

Die höchste Achterbahn Deutschlands steht im Europa-Park in Rust. Der "Silver Star" ist an der höchsten Stelle über 70 Meter hoch und beschleunigt seine Fahrgäste auf bis zu 127 Kilometer pro Stunde. Wer nicht ganz schwindelfrei ist, kann im größten Freizeitpark Deutschlands zwischen elf weiteren Achterbahnen und zahlreichen Fahrtgeschäften wählen, die sich auch für die Kleinen eignen. So kommt die ganze Familie auf ihre Kosten.

Wasserrutsche mit Adrenalin-Kick

Die schnellste Wasserrutsche Deutschlands finden Freizeitparks-Fans im Tropical Islands in der Nähe von Berlin. Der Rutschen-Turm ist 27 Meter hoch und verfügt über vier Bahnen mit unterschiedlichem Gefälle: Während es auf der "Familienabfahrt" ruhiger zugeht, können Besucher beim "Turbo" bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell werden. Erholungssuchende haben in der Bade- und Saunalandschaft des tropischen Freizeitparks die Möglichkeit, ausgiebig zu entspannen.

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Beliebtes Ziel für Tiefseetaucher

Mit dem Titel "tiefster See Deutschlands" kann sich der Walchensee schmücken. Der Stausee in den bayerischen Voralpen misst an der tiefsten Stelle 192 Meter. Sein klares Wasser macht ihn zu einem beliebten Ziel für Taucher. Für kleine und große Wikinger-Freunde lohnt sich ein Besuch der Filmkulisse zum Film "Wickie und die starken Männer" in der Ortschaft Kochel.

Der Walchensee zieht nicht nur Taucher, sondern auch Wanderer und Familien an.

Mehr als nur "Matsch"

Das größte Moor Deutschlands ist das "Schwarze Moor" in der Bayerischen Rhön. Aufgrund seiner Einzigartigkeit und der hier noch vorhandenen, äußerst seltenen Tiere und Pflanzen ist das "Schwarze Moor" heute eine Besonderheit des Naturparks und des UNESCO-Biosphärenreservates Rhön. Wer befürchtet, schmutzige Füße zu bekommen, kann das Moor von einem 17 Meter hohen Aussichtsturm aus in sicherer Entfernung bestaunen.

Wanderung mit Tiefblick

Die Breitachklamm bildet mit bis zu 150 Meter steilen Felswänden die tiefste Schlucht Deutschlands und zieht sich von Tiefenbach im Allgäu bis in das österreichische Kleinwalsertal. Entdecker können entweder die Felsschlucht durchqueren oder einen der Rundwanderwege um die Klamm erkunden. Der 2,5 Kilometer lange Wanderweg durch die Klamm gilt zudem als ein beliebtes Ziel für Wanderer.

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Sand soweit das Auge reicht

Die zweitgrößte deutsche Insel Usedom besitzt mit 42 Kilometern Länge und stellenweise bis zu 70 Metern Breite den größten Strand der Republik. Dort dürfte jeder eine passende Freizeitaktivität finden: Ob Wassersport, Sandburgen bauen oder einfach in der Sonne relaxen – mit fast 2.000 Sonnenstunden pro Jahr bietet die Ostseeinsel Erholungssuchenden die ideale Alternative zur Ferne.

Der größte Strand Deutschlands an der Ostseeinsel Usedom bietet genug Platz für Sandburgen und Sonnenanbeter.

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sca

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Rubriklistenbild: © Gunares/shutterstock.com

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