Regierungsbeschluss

Hurtigruten fährt bald nicht mehr allein auf der Küstenroute

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Hurtigruten-Schiff vor der norwegische Küste: Ab 2021 ist die Reederei im Rahmen des neuen Staatsvertrags nur noch mit sieben statt elf Schiffen auf der Küstenroute unterwegs. Die Schiffe sollen dann aber als Touristenschiffe fahren. Foto: Hurtigruten

Hurtigruten fährt traditionell allein an der norwegischen Fjordküste entlang. Doch demnächst kommt eine zweite Reederei hinzu. Dann wird Hurtigruten seinen Fahrplan ändern.

Oslo (dpa/tmn) - Hurtigruten wird ab 2021 nicht mehr allein auf der traditionellen Route entlang der norwegischen Küste unterwegs sein. Die norwegische Regierung hat beschlossen, die Strecke zwischen Bergen und Kirkenes auf zwei Unternehmen aufzuteilen, wie Hurtigruten mitteilt.

So wird künftig auch die Reederei Havila auf der Route fahren. Hurtigruten wird dann nur noch sieben statt wie bisher elf Schiffe in staatlichem Auftrag einsetzen. Der künftige Staatsvertrag läuft zehn Jahre.

Hurtigruten plant aber, auch nach 2021 täglich von Bergen nach Kirkenes zu fahren. Die drei größten Schiffe "Trollfjord", "Midnatsol" und "Finnmarken" sollen dann als rein touristische Schiffe weiter auf der klassischen Hurtigruten-Strecke unterwegs sein.

Wie die norwegische Regierung im vergangenen Jahr angekündigt hat, sollen in Zukunft fünf bekannte Fjorde für Kreuzfahrtschiffe gesperrt werden, die nicht den neuesten Umweltanforderungen entsprechen. Das sind der berühmte Geirangerfjord, der Nærøyfjord, der Aurlandsfjord, der Sunnylvsfjord und der innere Tafjord. Der neue Staatsvertrag für die Küstenroute sieht Umweltauflagen vor. Welche Auswirkung dies für Hurtigruten hat, konnte die Reederei noch nicht sagen.

Hurtigruten verkehrt seit 1893 im Liniendienst an der norwegischen Fjordküste, um die kleinen Orte am Meer zu versorgen.

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