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Lauernde Gefahr auf Reisen: So schlimm können sich Bettwanzen auswirken

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Bettwanzen lauern vor allem häufig in Hotel und Ferienunterkünften.

Ein einjähriges Mädchen wird von Bettwanzen gebissen - die Auswirkungen sind verheerend. Warum Bettwanzen immer häufiger werden - und was Sie dagegen tun können.

Emma Almond hat einen Albtraum-Urlaub verlebt: Mit ihrer Familie unternahm sie einen Wochenendtrip nach Southport in England. Was sie nicht ahnte: In ihrer Unterkunft wimmelte es nur so von Bettwanzen.

Denn Bettwanzen kommen gerade in Hotel und anderen Ferienunterkünften immer häufiger vor. Wie Sie sie erkennen, was Sie gegen sie tun können und wie Sie sich vor Ihnen schützen, lesen Sie hier.

Bettwanzen fallen über Tochter her

Nicht nur in der Unterkunft der Almonds wimmelte es vor dem Ungeziefer: Die Bettwanzen habe die junge Frau kurze Zeit später am Körper ihrer Tochter gefunden, wie das Portal Mirror berichtet. "Ich sah einen kleinen schwarzen Käfer auf ihrer Haut", so Almond. "Ich habe ihn weggewischt und habe mir nichts weiter dabei gedacht. Bis meine Cousine sagte: 'Sie hat über Nacht Windpocken bekommen'."

Als die junge Mutter aber weitere "Käfer" am Körper ihrer Tochter entdeckte, habe sie direkt auf Bettwanzen geschlossen. Prompt litt das einjährige Mädchen kurze Zeit später unter schmerzhaften Bissen und habe sich übergeben müssen.

Almond habe sich zunächst um ihre Tochter kümmern wollen und habe eine Apotheke aufgesucht. Dort sei ihr geraten worden, mit ihrer Tochter dringend einen Arzt aufzusuchen, sie habe eine allergische Reaktion gegen Bettwanzen

Später habe sich Almond bei den Angestellten der Unterkunft beschwert. Dort jedoch sei der Vorwurf erst abgestritten und Almond dann unterstellt worden, sie habe die Bettwanzen selbst mitgebracht.

Wer in diesem Fall für die Bettwanzen verantwortlich war, bleibt ungeklärt. Fakt ist aber: Bettwanzen kommen immer häufiger in Hotels und anderen Unterkünften vor. Wie Sie sie erkennen und was Sie sonst noch wissen müssen, erfahren Sie im Weiteren.

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Woran erkenne ich Bettwanzen?

Bettwanzen sind kleine braune Insekten, die in etwa drei bis sieben Millimeter groß sind. Sie haben meist eine ovale, platte Form, bis sie mit der Nahrungsaufnahme beginnen. Sobald sie Blut saugen, vergrößern sie sich um einige Millimeter, ähnlich wie Zecken.

Zudem sind Bettwanzen lichtscheu und nachtaktiv. Sie verstecken sich bei Tageslicht in dunklen Ecken, hinter Bilder oder an anderen Orten. Sie sind wahre Versteckspieler. Daher ist es auch so schwer sie ausfindig zu machen. Des Nachts fallen sie über ihre Beute her - nicht selten Menschen, aber auch andere Säugetiere und Vögel. Dies geschieht nach dem Vollsaugen mit Blut etwa alle vier bis acht Tage.

Jedoch hinterlassen Bettwanzen ihren Kot an den Stellen, an denen sie waren, es sollte also vor allem das Bett gründlich nach kleinen schwarzen bis rötlichen Flecken untersucht werden.

Typische Verstecke von Bettwanzen

Typische Verstecke für Bettwanzen sind folgende:

  • Bettgestell oder Bettdecke
  • Koffer oder Rucksack
  • Kleidung und Schuhe
  • Bilder und Deko-Leisten
  • Wandvertäfelungen
  • Rauchmelder
  • Stofftiere
  • Unter Teppichen oder hinter Teppichrändern

Woran erkenne ich Bisse von Bettwanzen?

Bisse von Bettwanzen sind nicht schmerzhaft, jucken, ähnlich wie Mückenstiche, jedoch stark. Das kommt daher, dass Bettwanzen beim Beißen Speichel in den Biss ablassen, welcher zu starkem Juckreiz führt. Bettwanzen beißen meist in mehrere Stellen am Körper, so dass sich die Bisse verteilen.

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Können Bettwanzen allergische Reaktionen hervorrufen?

Wer jedoch allergisch auf Bettwanzen reagiert, der kann zusätzlich unter Übelkeit, Sehstörungen und Asthma leiden. Zudem sind die Bisse deutlich sichtbar und nässen, was jedoch äußerst selten vorkommt. Bettwanzen übertragen laut aktuellem Kenntnisstand jedoch keine ansteckenden Krankheiten.

Das können Sie gegen Bettwanzen tun

Vorweggenommen: Es gibt keine Patentlösung für Wanzen. Wer Wanzen zuhause hat, der sollte darauf achten, dass sie wirklich radikal vernichtet werden, sonst kehren sie schnell zurück. Wer im Urlaub meint, er habe Bettwanzen im Zimmer, kann entweder an der Rezeption oder beim Verwalter der Ferienunterkunft Bescheid geben und sein Zimmer wechseln.

Oder aber er versucht es mit verschiedenen Mitteln, die gegen Wanzen wirken, mit denen er sein Zimmer einsprüht bzw. ausstattet. So etwa Klebestreifen, an denen die Blutsauger haften bleiben oder Sprays zu Bekämpfung der Biester. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Dämpfe nicht eingeatmet werden. Um Wanzen zumindest für kurze Zeit fernzuhalten, können entsprechende Hautsprays Abhilfe schaffen.

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sca

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