Tourismus

Schnellere Einreise in die USA: Das Global-Entry-Programm

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Wer sich das Reisen in die USA erleichtern und langes Schlangestehen umgehen möchte, kann sich für das Global-Entry-Program bewerben. Auch der Bewerbungsprozess ist allerdings recht aufwendig.

Washington - Wer in die USA einreisen will, muss bei der Ankunft oft mit langen Schlangen etwa bei der Passkontrolle rechnen. Einfacher wird das Prozedere für den, der am Global-Entry-Programm teilnimmt. Allerdings ist auch die Bewerbung dafür recht kompliziert.

Wer zum Beispiel beruflich viel in die USAfliegt, kann mit dem

Global-Entry-Programm die Einreise beschleunigen. Allerdings ist der Bewerbungsprozess dafür sehr aufwendig.

Was für Vorteile hat das Global-Entry-Programm?

Das Programm erleichtert die Einreise in die USA. Reisende kommen schneller durch die Passkontrollen an bestimmten amerikanischen Flughäfen. Sie gehen zu einem automatischen "Kiosk", an dem sie ihren Pass und Fingerabdruck einscannen lassen und eine Zollerklärung abgeben. Danach können sie direkt zur Gepäckausgabe gehen.

Wie bewirbt man sich für das Programm?

Um sich als Deutscher zu bewerben, muss man sich zunächst bei der Bundespolizei in einem

Easypass-Registrierungsbüro vorregistrieren.

Easypass ist ein neues, automatisches Grenzkontrollsystem. Die Büros gibt es an den Flughäfen inFrankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf und Berlin.

Daraufhin folgt eine Online-Bewerbung, die 100 Dollar (knapp 90 Euro) kostet. Anschließend werden die Kandidaten von den US-Behörden interviewt. Die Gespräche finden zum Beispiel vom 26. bis 29. Oktober am Frankfurt Flughafen statt, vom 2. bis 3. November in der amerikanischen Botschaft in Berlin und vom 9. bis 11. November am Flughafen München. Die Mitgliedschaft in dem Programm hält fünf Jahre lang, allerdings werden Mitglieder innerhalb von zwei Jahren erneut geprüft.

Wer kann an dem Programm teilnehmen?

Teilnehmen können Staatsbürger oder dauerhaft Aufenthaltsberechtigte der USAsowie Bürger aus

Deutschland, den Niederlanden, Panama, Südkorea und Mexiko.

dpa

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