Spielstätten der Fußball-Stars

Das sind die sechs schönsten Fußballstadien der Welt

Seit dem 24. August rollt der Ball wieder über den Rasen der 1. Fußball-Bundesliga. Anlässlich des Starts finden Sie hier die weltweit schönsten Fußballstadien.

Nach viel zu langer Sommerpause können die Fans wieder jubelnd, fluchend und euphorisiert zu ihren heißgeliebten Fußballtempeln pilgern und dem Fußballgott das ein oder andere Stoßgebet hinaufsenden. Doch welche Fußballstadien sind die schönsten der Welt?

Majestätische Ausblicke auf wunderschöne Naturkulissen, bunt leuchtende Fassaden und kunterbunte Tribünen - die Arenen der Welt haben viel mehr zu bieten als Rasenflächen und Torpfosten. Das sind die sechs schönsten Fußballstadien der Welt:

Platz 6: Shah Alam Stadium, Shah Alam (Malaysia)

Als zweitgrößtes Stadion in ganz Malaysia bietet das Shah Alam Stadium in der gleichnamigen Stadt Platz für über 69.000 Zuschauer. Durch den Umbau einiger Sitz- in Stehplätze können für Großevents sogar Kapazitäten von bis zu 80.000 Personen erreicht werden. Das berichtet das Portal Travelcircus.

Shah Alam Stadium, Shah Alam (Malaysia)

Bis 2016 diente das Shah Alam Stadium als Heimat von Selangor FA, dem erfolgreichsten Verein des Landes (gemessen nach Titeln). Aufgrund interner Krisen ist es dem Club zur Zeit jedoch nicht gestattet, ihre Heimspiele im malaysischen Fußballtempel auszutragen. Seither nennt der PKNS F.C. das Shah Alam Stadium sein Revier. Neben regelmäßigen Fußballspielen ist die Arena auch für Leichtathletik-Veranstaltungen nutzbar.

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Platz 5: Henningsvær Stadion, Lofoten (Norwegen)

Zugegeben, 'Stadion' ist vielleicht etwas übertrieben - aber der Fußballplatz im beschaulichen Fischerdorf Henningsvær hat immerhin zwei Tore, eine Heimmannschaft und einen schmalen Asphaltstreifen zum Zuschauen und Parken zu bieten. Mehr braucht es fast nicht, denn in Henningsvær leben gerade einmal 488 Menschen (Stand 2017).

Henningsvær Stadion, Lofoten (Norwegen)

Das Henningsvær Stadion besticht nicht durch Tribünen in Vereinsfarben, verrückte Dachkonstruktionen oder leuchtende Fassaden, sondern durch seine Lage: Als Teil der Lofoten Inseln im Norden Norwegens wird der Kunstrasenplatz umgeben vom Europäischen Nordmeer, zerklüfteten Felsen und fernen Bergketten. Ob es möglich ist, sich beim Blick auf diese umwerfende Naturkulisse auf das Fußballspiel zu konzentrieren, sei jedoch dahingestellt…

Platz 4: Olympiastadion, Berlin (Deutschland)

Bereits 1934 begann der Bau des Olympiastadions in Berlin, um - wie der Name schon vermuten lässt - die Olympischen Sommerspiele 1936 auszutragen. Böse Zungen sagen dem Stadion noch immer einen historisch-bitteren Beigeschmack nach. Doch dass 'Olympiastadion' mehr bedeuten kann als nationalsozialistische Filminszenierungen, beweist der Berliner Erstligist Hertha BSC.

Olympiastadion, Berlin (Deutschland)

Seit dem Beginn der Deutschen Fußball-Bundesliga im Jahr 1963 nennen die blau-weiß gekleideten Sportler das Olympiastadion ihre Heimat. Doch auch andere Sportveranstaltungen, Konzerte und Shows lassen das Angebot im Olympiastadion aufleben.

Besondere Highlights: Die Austragung der Leichtathletik WM 2009 und Mario Barths Rekord als “Live-Comedian mit den meisten Zuschauern” im Jahr 2008.

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Platz 3: Arena Națională, Bukarest (Rumänien)

Die Arena Națională öffnete ihre Tore erst im September 2011 und gehört damit zu den jüngsten Stadien in unserem Ranking. Nicht nur die Nationalmannschaft Rumäniens trägt hier ihre Spiele aus, auch die Endspiele des rumänischen Pokals und des Supercups finden in der Hauptstadt-Arena statt. Grundsätzlich kann die Arena Națională jedoch von jeder Mannschaft angemietet werden, da sie der Stadt Bukarest gehört. So bespielten bereits die Teams von Dinamo Bukarest und FC Steaua den Rasen.

Arena Națională, Bukarest (Rumänien)

Platz 2: Allianz Arena, München (Deutschland)

Wie ein "Stern des Südens" reckt sich die 2005 eröffnete Allianz Arena majestätisch in den bayerischen Nachthimmel empor und lässt die Fans des beheimateten FC Bayern München als rote Einheit erstrahlen. Mit über 75.000 Zuschauerplätzen ist sie nicht nur das zweitgrößte Stadion Deutschlands, sondern lässt mit ihrer leuchtenden Luftkissen-Fassade das Herz eines jeden Fußballfans höher schlagen.

Allianz Arena, München (Deutschland)

Ganze 300.000 LEDs beleuchten die rund 26.000 Quadratmeter große Außenfläche der Allianz Arena. Das entspricht in etwa 3,5 Fußballfeldern. Insgesamt können 16 Millionen verschiedene Farbtöne kreiert werden. Meist strahlt die Fassade der Allianz Arena jedoch - wie sollte es anders sein - in rot.

Lesen Sie hier: So kommen Sie schnell und günstig zur Allianz Arena.

Platz 1: National Stadium, Peking (China)

Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2008 öffnete das National Stadium in Peking nach nur fünf Baujahren seine Pforten. Neben zahlreichen anderen Disziplinen wurde auch das Fußballfinale im Stadion ausgetragen. War es ursprünglich für 91.000 Zuschauer ausgelegt, wurde die Platzzahl nach den Olympischen Spielen auf 80.000 reduziert. Grund dafür: Zukünftig wird nicht mehr mit einem derart hohen Besucherandrang gerechnet.

National Stadium, Peking (China)

Aufgrund der geschwungenen Form nennen die Chinesen ihr Stadion auch liebevoll 'Bird’s Nest'. Das ineinander verwundene Stahlgerüst besteht aus mehreren tausend Einzelteilen, die insgesamt 50.000 Tonnen auf die Waage bringen. Eine Kombination aus typisch ovaler Stadionform, Scherenschnitt- sowie chinesischen Töpfermustern verleihen der chaotischen Anordnung ein elegantes Antlitz. Beinahe wirken die Stahlträger graziös und federleicht.

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sca

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Rubriklistenbild: © Travelcircus

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