Tourismus

Sommerreiseverkehr: Staus auf den Urlaubsrouten garantiert

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Hier ist Geduld gefragt: Am Wochenende könnte die Urlaubsreise mit dem Auto etwas länger dauern als geplant.

München - Blechkolonnen auf allen wichtigen Reiserouten: Die Prognosen für Urlaubsreisende mit dem Auto für das Wochenende klingen nicht gerade rosig. Wo es besonders voll wird, erläutern die Verkehrsclubs ADAC und ACE.

Am Wochenende (25. bis 27. Juli) wird es voll auf den deutschen Autobahnen. Wie der

ADAC in München mitteilt, sind Staus vor allem auf den Verbindungen zur Küste und in Richtung Süden aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens fast nicht zu vermeiden. Vor allem am Freitag zwischen 14.00 und 19.00 Uhr sowie am Samstag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr ist die Wahrscheinlichkeit hoch, in einer Blechkolonne stecken zu bleiben.

Reisende sollten sich auf die Zwangspausen vorbereiten. "Man sollte genug zu Trinken einpacken, denn Flüssigkeitsmangel führt zu Konzentrationsverlust", rät Klaus Reindl vom ADAC. Letztlich sei auch der Kinder und der Urlaubsstimmung wegen auf ausreichend Verpflegung im Auto zu achten. Wer könne, solle die Stoßzeiten am Freitag- und Samstagnachmittag ganz meiden, sagte Reindl.

Neben den vielen Urlaubern aus Deutschland tragen nach Auskunft des

Auto Club Europa (ACE) auch viele Transitreisende zu vollen Straßen bei. Auf folgenden Strecken erwarten die Autoclubs abschnittsweise Staus und stockenden Verkehr:

- A 1 Köln - Dortmund - Hamburg - Puttgarden

- A 2 Dortmund - Hannover - Berlin

- A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg

- A 4 Dresden - Erfurt - Kirchheimer Dreieck

- A 5 Kassel - Frankfurt - Karlsruhe - Basel

- A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg

- A 7 Hamburg - Flensburg

- A 7 Hamburg - Würzburg - Füssen

- A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg

- A 9 Berlin - Nürnberg - München

- A 19 Dreieck Wittstock - Rostock

- A 24 Berlin - Hamburg

- A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen

- A 93 Inntaldreieck - Kufstein

- Großräume Hamburg, Frankfurt und München

Nicht minder groß ist die Staugefahr im Ausland. Mehr Zeit einplanen sollten Reisende in Österreich auf West-, Tauern-, Inntal-, Brenner-, Rheintal- und Karawankenautobahn sowie der Fernpassroute.

In der Schweiz sind laut ADAC Gotthard- und San Bernardino-Route sowie die Verbindung St. Gallen - Zürich - Bern betroffen, in Italien Brennerautobahn und die Strecken Villach - Udine, Verona - Venedig - Triest und alle Fernstraßen zur Küste.

In Frankreich herrscht erhöhtes Staurisiko auf den Strecken Mühlhausen - Dole - Lyon - Orange, Orange - Nimes - spanische Grenze, Monaco - Aix-en-Provence und Dijon - Lyon.

Staufallen sind nach Auskunft des ACE oft auch überfüllte Mautstationen. Dies sei etwa der Fall in Frankreich, Italien, Slowenien und Kroatien.

Service:

Kostenlose ADAC-Hotline zur Verkehrslage:

0800/5101112 (Mo.-Sa. 8.00 bis 20.00 Uhr)

dpa

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