Schön, aber tödlich?

Fingerhut: So giftig ist die berühmte Gartenpflanze wirklich

Zu sehen sind die Blüten des Roten Fingerhuts in Nahaufnahme mittig im Bild, an den Blüten ist links eine Biene zu sehen (Symbolbild).
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Schön giftig: Fingerhut sollte keinesfalls gegessen werden (Symbolbild).

Fingerhut klingt nach einer harmlosen Pflanze, doch er gilt als überaus giftig. Dennoch sind die Geschäfte und Gärten voll von ihm. So giftig ist Fingerhut wirklich.

Hamburg – Wer Fingerhut zum ersten Mal sieht, wird ihn wahrscheinlich schön finden. Die traubigen Blütenstände mit vielen einzelnen Blüten, die dort zusammen stehen, sind bunt und sehen malerisch aus im Garten. Einzig die Punkte im Inneren der Blüten mahnen vielleicht etwas zur Vorsicht. Denn Fingerhut gehört zu den giftigsten Gartenpflanzen*, berichtet 24garten.de*. Dennoch ist er überaus beliebt.

Die Gattung des Fingerhuts (Digitalis) gehört zu den Wegerichgewächsen und besteht aus etwa 25 Arten. Vor allem der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) ist bei uns heimisch und heißt auch Fuchskraut, Waldschelle, Waldglöckchen oder Fingerkraut. Es gibt sogar noch weitere Namen für die Pflanze. Er kommt draußen natürlich vor, etwa in Waldnähe. Doch auch im Garten ist Fingerhut eine beliebte und gern eingesetzte Pflanze. Denn gerade in Gruppen kommen die großen Blütenstände toll zur Geltung und lenken die Blicke auf sich. Pflanzenfans sollten aber überaus vorsichtig sein, denn Fingerhut kann bei Verzehr rasch tödlich sein. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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