Genau planen

Diese Fehler im Garten können verhängnisvoll sein

Sie wollen einen pflegeleichten Garten? Dann sollten Sie sich schon früh Gedanken machen.
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Sie wollen einen pflegeleichten Garten? Dann sollten Sie sich schon früh Gedanken machen.

Einen Garten schön anzulegen, ist gar nicht so einfach. Um bei den Nachbarn Eindruck zu schinden, sollten Ihnen deshalb nicht folgende Fehler unterlaufen.

Zu einem schönen Heim gehört für viele auch ein schöner und gepflegter Garten. Aber wo soll man da nur anfangen? Schließlich können auch Hobbygärtnern gängige Fehler unterlaufen, die auf den ersten Blick kein Problem darstellen. Worauf Sie beim Anlegen eines Gartens achten müssen, damit er hinterher unter den Nachbarn und Freunden Begeisterung schürt, erfahren Sie hier.

Garten ohne Planung anlegen

Voller Vorfreude legen viele Hobbygärtner ohne groß Nachzudenken los und buddeln erste Teile des Erdreichs um. Allerdings zahlt es sich eine ordentliche Planung in den meisten Fällen aus: Überlegen Sie sich zuerst, was Sie unbedingt im Garten* haben wollen. Soll es ein Fleckchen für Sitzgelegenheiten oder einen Gartenteich geben? Dann planen Sie das ein. Legen Sie sich dafür einen maßstabsgetreuen Plan zurecht und zeichnen Sie darin ein, was Sie wo anpflanzen wollen. Achten Sie dabei auch darauf, welche Bereiche im Schatten, Halbschatten oder in der Sonne liegen - dies ist wichtig für die richtige Auswahl der Pflanzen.

Bodenbeschaffenheit des Gartens ignorieren

Zur Planung gehört auch, dass Sie sich mit der Bodenbeschaffenheit Ihres Gartens vertraut machen. Schließlich gibt es Pflanzen, die einen humosen Boden einem lehmigen vorziehen, oder aber es lieber sandig wollen. Daher kann eine Bodenanalyse* sinnvoll sein, die zudem den pH-Wert feststellt. Je nach Bodenart können Sie dann Maßnahmen zur Bodenverbesserung einleiten oder gezielt mit Düngung nacharbeiten.

Garten anlegen: Die falschen Pflanzen wählen

Bei der Wahl der Pflanzen spielen natürlich die eignen Vorlieben eine Rolle, doch sie sollten nicht ausschließlich ausschlaggebend sein. Wer einen besonders pflegeleichten Garten haben möchte, sollte sich zum Beispiel informieren, welche Pflanzen dafür infrage kommen. Zudem ist es zwar schön, wenn im Frühjahr und Sommer viele Blumen blühen, doch auch im Winter sollte der Garten nicht ganz karg sein. Wählen Sie dazu ein paar winterharte Blattschmuckpflanzen aus, damit Ihr Garten auch zur kalten Jahreszeit etwas hergibt.

Wichtig sind auch die Höhenunterschiede zwischen den Pflanzen: Sie sollten so angeordnet sein, dass sie sich nicht gegenseitig verdecken und auch in der Zeit der Blühe ein harmonisches Bild abgeben. Bei Bäumen und Sträuchern sollten Sie unbedingt darauf achten, wie groß diese werden können und ihnen genügend Platz freihalten.

Auch interessant: So vermindern Sie das Zeckenrisiko in Ihrem Garten.

Arbeitsaufwand im Garten unterschätzen

Nicht nur das Anlegen des Gartens ist zeitaufwendig, auch die Pflege des Gartens braucht viel Arbeit. Darum sollten Sie sich schon im Vornherein überlegen, wie viel Freizeit Sie für die Gartenarbeit erübrigen können. Bestimmte Pflanzen und Gehölze brauchen nämlich mehr Pflege als andere.

Auch beim Anlegen des Gartens selbst sollten Sie sich nicht übernehmen: Gewächshaus, Gemüsegarten, Rosengarten oder eine geschnittene Hecke sehen zwar sehr hübsch aus, brauchen aber viel Zeit oder gar die Hilfe von Profis. Kalkulieren Sie also vor jedem Kauf genau, ob der Aufwand den schönen Anblick wert ist.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

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