Neues Urteil: Laute Mieter müssen zahlen

München - Gute Nachrichten für ruheliebende Hausbewohner. Denn Mieter müssen künftig Schadensersatz zahlen, wenn sie ständig zu viel Lärm machen. Das hat ein Gericht jetzt enschieden.

Mindern die Nachbarn deshalb ihre Miete, muss der Störenfried für diesen Ausfall aufkommen. Denn durch den permanenten Lärm verletzt er seine Pflicht, den Hausfrieden nicht zu stören. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Bremen (Az.: 17 C 0105/10), wie die „Neue juristische Wochenschrift“ berichtet. Der Mieter störte den Hausfrieden über einen längeren Zeitraum durch laute Musik, Trommeleinlagen gegen Wände und Heizkörper und Geschrei zur Nachtzeit. Die betroffenen Mitbewohner kürzten daraufhin die Miete. Diesen Ausfall wollte der betroffene Vermieter von dem Störenfried zurück. Zu Recht, wie die Richter befanden.

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"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Das bedeuten Immobilien-Codes

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"Lage in aufstrebendem Viertel" oder "Wohnanlage mit viel Entwicklungspotenzial": In ein paar Jahren mag es hier wunderbar sein. Doch jetzt rollen hier Bagger und Lkws – und danach wird das Leben teurer.
"Lage in unberührter Natur": Ideal für meditative Einsiedler, die von den Früchten der Erde leben wollen. Wer jedoch arbeiten, einkaufen oder auch mal zum Arzt muss, braucht unbedingt ein Auto. Zudem wird der Weiterverkauf der Immobilie schwierig.
"Verkehrsgünstig gelegen": Im Extremfall ist vor der Haustür der Hauptbahnhof mit dem entsprechenden Milieu. Oder es führt vor dem Gebäude eine Hauptverkehrsstraße und hinter dem Garten eine viel befahrene Eisenbahnstrecke vorbei.
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