Genial oder unnötig?

Peinlich? Mit diesem Zettel schmettert eine Frau ihre Besucher schon an der Tür ab

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Handelsvertreter vor der Tür? Darauf hat eine Frau so gar keine Lust. (Symbolbild)

Hier scheint wohl der Geduldsfaden gerissen zu sein: Eine Frau verfasste eine Nachricht an potenzielle Besucher, um diese sofort wieder abzuwimmeln.

Die wenigsten haben Spaß an langen Gesprächen an der Haustür mit Vertretern, die ihre Ware loswerden wollen. Um diese und ähnliche Situationen zu vermeiden, hat eine Frau nun eine lange Liste an Dingen verfasst, mit der potenzielle Besucher gleich schon mal vorgewarnt sind - und am besten sofort wieder kehrtmachen.

Frau verfasst langen Zettel an Handelsvertreter & Co.

Diese Liste teilte ihr Ehemann vor Kurzem unter dem Nutzernamen "tamoore151" auf Reddit. Der Zettel begrüßt die Besucher schon einmal mit den Worten: "Sie wollen an diese Tür klopfen? Dann lesen Sie das!"

Was folgt, ist zunächst eine lange Liste an Dingen, die die Bewohner nicht an der Haustür besprechen wollen. Darunter:

In einem Punkt weißt die Dame sogar darauf hin, dass sich unter den Mietern ein Sales-Manager befindet, der Handelsvertretern, die an der Tür klingeln, gerne eine Bewertung und Verbesserungsvorschläge machen kann.

Die zweite Hälfte der Liste beschäftigt sich anschließend mit Dingen, für die die Bewohner gerne die Tür aufmachen. Dazu gehören Geldgeschenke, ausgerissene Tiere, Parkunfälle, falsch eingeworfene Post, Interesse an Saxophon-Stunden oder Postboten.

My wife's rules for people who want to ring our doorbell. from r/pics

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Video: Peinlich, peinlich

Kritik im Netz: Darum spotten die User über den Zettel

Auf Reddit wurde der Post bereits über 1.000 Mal kommentiert - ein Großteil der Nutzer findet den Zettel aber nur halb so lustig, wie er vielleicht gedacht war. So meint einer zum Beispiel: "Es wird nur Klopfen erwähnt. Also werde ich mit Sicherheit die Klingel benutzen." Ein weiterer meint: "Aus Sicht eines technischen Redakteurs: Je mehr du schreibts, umso weniger wird gelesen." Ein Nutzer bringt es zudem auf den Punkt: "90 Prozent kann man viel simpler und einfacher mit einem 'keine Werbung'-Schild zusammenfassen."

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