Aushang

Rücksichtsloser Briefträger lässt Anwohner entsetzt zurück: "Ich hoffe, du weißt..."

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Bei der Zustellung von Post läuft nicht immer alles reibungslos ab.

Anstatt seine heißersehnte Bestellung zu erhalten, stand ein Anwohner in Berlin wortwörtlich vor einem Scherbenhaufen. Er hat eine Botschaft an den Postboten.

  • Ein Berliner wollte sich eigentlich an seiner Bestellung erfreuen.
  • Stattdessen erhielt wohl er ein trauriges Etwas, das ursprünglich seine Bestellung darstellte.
  • In einem Zettel wendet er sich an den Briefträger.

Im Eifer des Gefechts kann während der Lieferung eines Pakets schon mal einiges schiefgehen. Das mussten viele Kunden von Paketdiensten schon am eigenen Leib erfahren. Schuld ist oft ein straffer Zeitplan der Postboten, die teils hunderte von Paketen am Tag zustellen müssen. Vermutlich aus diesem Grund stand ein Berliner vor Kurzem vor einem Scherbenhaufen.

Berliner schreibt Zettel an Briefträger: "Bevor du das nächste Mal..."

So scheint zumindest ein Zettel zu deuten zu sein, den er an seinen Postboten gerichtet hat. Ein Foto dieses Aushangs wurde nun von den Betreibern des Instagram-Accounts "notesofberlin" geteilt - wobei es auch möglich ist, dass der Zettel schon älter ist.

Darauf berichtet der Anwohner von seiner kleinen Leidensgeschichte: "Lieber Briefträger, ich hoffe, du weißt, was Schallplatten sind. Das sind diese runden Kunststoff-Dinger, die Musik machen und sehr zerbrechlich sind (vor allem, wenn man versucht, sie mit Ach und Krach in den Briefkasten zu pressen…)."

Was genau mit der Schallplatte passiert ist, führt der Anwohner nicht im Detail aus, doch offensichtlich hat sie das Manöver des Briefträgers nicht schadlos überstanden. Deshalb der Appell des Berliners: "Bevor du das nächste Mal Vinyl-Tetris spielst, gibt die Sendung doch bitte bei einem Nachbarn ab, macht ihr doch sonst auch immer." So richtig übel nehmen kann der Anwohner es dem Postboten aber auch nicht: "Will gar nicht pissig sein, ich weiß, du machst einen harten Job, aber bitte sei in Zukunft nett zu meinen Platten", heißt es zu guter Letzt auf dem Zettel.

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Mit seinen verständnisvollen Worten kommt der Berliner auch bei den Nutzern auf Instagram gut an. Dort heißt es: "Sehr lieb, wie tolerant und rücksichtsvoll der/die Absender/in die Worte an den Postboten richtet. Die armen Platten... Um die ist es echt schade." Oder: "Und nach den Schallplatten kommen gleich die Fotokarton-Umschläge, die gern genauso reingestopft werden, und wir wissen, es ist ein harter Job. Es ist wirklich süß geschrieben."

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