Der Eigelb trennende Wal

Schicke Produkte für Zubereitung und Verzehr von Eiern

Der Yolkfish von Peleg Design nimmt durch sein Maul das Eigelb aus dem Eiweiß auf und gibt es erst in der zweiten Schüssel wieder frei. Foto: Peleg Design
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Der Yolkfish von Peleg Design nimmt durch sein Maul das Eigelb aus dem Eiweiß auf und gibt es erst in der zweiten Schüssel wieder frei. Foto: Peleg Design
Le Nid von der Firma Alessi ist eine Auflaufform für Ofen und Wasserbad, in die nur ein Gericht für eine Person passt. Auf einen Edelstahlständer gesetzt wird daraus ein Eier-Stuhl. Foto: Alessi
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Le Nid von der Firma Alessi ist eine Auflaufform für Ofen und Wasserbad, in die nur ein Gericht für eine Person passt. Auf einen Edelstahlständer gesetzt wird daraus ein Eier-Stuhl. Foto: Alessi
Teilt man das Kunststoff-Oval namens EIEI von Koziol werden daraus Salz- und Pfefferstreuer. Foto: Franziska Gabbert
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Teilt man das Kunststoff-Oval namens EIEI von Koziol werden daraus Salz- und Pfefferstreuer. Foto: Franziska Gabbert
Das Kunststoff-Oval namens EIEI von Koziol besteht aus zwei Teilen. Trennt man diese, werden daraus Salz- und Pfefferstreuer. Foto: Franziska Gabbert
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Das Kunststoff-Oval namens EIEI von Koziol besteht aus zwei Teilen. Trennt man diese, werden daraus Salz- und Pfefferstreuer. Foto: Franziska Gabbert
In dem Porzellanei namens Matroschischka der Marke Sieger by Fürstenberg befindet sich ein Frühlstücksei. Foto: Sieger by Fürstenberg
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In dem Porzellanei namens Matroschischka der Marke Sieger by Fürstenberg befindet sich ein Frühlstücksei. Foto: Sieger by Fürstenberg
Das Ei soll in diesem Eierbecher auf einem Entenfuß sitzen. Passenderweise nennt die Firma Serax das Produkt Peking Duck. Foto: Serax
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Das Ei soll in diesem Eierbecher auf einem Entenfuß sitzen. Passenderweise nennt die Firma Serax das Produkt Peking Duck. Foto: Serax
Der Eierbecher von Clap Design aus Holz ist magnetisch. Foto: Franziska Gabbert
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Der Eierbecher von Clap Design aus Holz ist magnetisch. Foto: Franziska Gabbert
Roost heißen zwei kubische Eierbecher von Designer Adam Goodrum. Sie lassen sich auch passgenau ineinanderstapeln. Foto: Alessi
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Roost heißen zwei kubische Eierbecher von Designer Adam Goodrum. Sie lassen sich auch passgenau ineinanderstapeln. Foto: Alessi

Wenn sich Designer neue Produkte rund um das Zubereiten und den Verzehr von Eiern ausdenken, nehmen sie als Vorlage gerne - genau, das Ei. Aber auch viele ungewöhnliche Ideen gibt es auf dem Markt - etwa der Eigelb trennende Wal.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Ostern und Eier - das gehört zusammen. Aber auch der Frühstückstisch am Wochenende kommt meist nicht ohne sie aus. Die blassbeigen und grauweißen Schalen sind keine Hingucker - das werden sie aber in besonderen Eierbechern.

Ein Blickfang ist der Eier-Sessel - eine zur Seite geöffnete Form aus Steingut. Das Produkt namens Le Nid stammt von der Firma Alessi. Entworfen hat die Form Christian Ghion mit Beratung des Sternekochs Pierre Gagnaire. So entstand ein sogenannter Ramekin, eine Auflaufform für den Ofen oder in diesem Fall auch für das Wasserbad, in die nur ein Gericht für eine Person passt. Beim Servieren kommt die Form auf einen Ständer aus Edelstahl. Laut Alessi soll sie dadurch Abstand zum Teller bekommen - sowohl aus praktischen Gründen, als auch um die Speise gebührend hervorzuheben.

Geteiltes Ei und Matroschka-Prinzip

Die Optik eines geteilten Ei nutzt Koziol für einen Salz- und Pfefferstreuer namens EIEI. Das zweifarbige Oval wurde von Cairn Young entworfen, der laut Koziol geradezu eine Obsession entwickelt hat, Dinge in ästhetischer und intelligenter Weise ineinander zu schachteln und zusammenzufügen. Und das immer auch mit Humor.

Bei Sieger by Fürstenberg verschwindet das Ei im Porzellan-Ei - das Produkt trägt den Namen Matroschischka. Eine Matroschka ist eine russische Schachtelpuppe, in der sich bei jedem Öffnen eine weitere, kleinere Version zeigt.

Wie ein Entenfuß

Ungewöhnlich ist auch der Eierbecher von Serax. Ob hier wohl die ewige Frage "Wer als Erstes da war - Vogel oder Ei?" thematisiert wird? Das Ei sitzt in einem Becher, der wie ein Entenfuß aussieht. Das Produkt nennt sich passenderweise Peking Duck. Es stammt aus der Porzellanserie Perfect Imperfection von Roos Van de Velde. Ebenfalls lustig anzuschauen sind die Eierbecher namens Sumo Eggs von Peleg Design. Wie der Name schon verrät, tragen hier die Eier den Unterbau von Sumoringern, inklusive der knappen Höschen.

Praktisch ist auch eine Idee von Clap Design: Der eckige Eierbecher besteht aus Holz, und unter der dünnen Furnierplatte sitzt unsichtbar ein Magnet, der zum Beispiel einen Löffel hält.

Nicht nur für Eier

Eierbecher sind natürlich längst nicht nur für Eier da. So schlägt Serax etwa vor, in den Porzellanformen der Manufaktur auch mal Dips, Soßen, Oliven oder Kaviar zu servieren. Und der Becher von Villeroy & Boch aus der Serie New Wave eignen sich auch für Teelichter - die Kuhle fürs Ei oder eben für das Teelicht sitzt in einer Art Welle.

Viele Firmen bieten zudem schlaue Lösungen an, um Eier einfacher zuzubereiten. So gibt es etwa Pochierhilfen - meist kleine Körbe, in denen man rohe Eier ins kochend heiße Wasser gibt. Oder Halterungen zum Braten von Spiegeleiern, in die neben dem Ei auch Wasser kommt, was Fett sparen soll. Oder etwa Eierschneider, bei denen man gekochte Eier durch ein feines Gitter drückt. Bei Ototo Design wird das Ei etwa beim Produkt namens Humphrey im Maul eines Wals zerteilt.

Auch Peleg Design bedient sich der Optik eines Wassertiers: der Yolkfish, ein Eiertrenner, nimmt durch sein Maul das Eigelb aus dem Eiweiß auf. Erst nach leichtem Druck gibt er es in einer anderen Schüssel wieder frei.

Le Nid von Alessi

Peking Duck von Serax

EIEI von Koziol

Matroschischka von Sieger by Fürstenberg

New Wave von Villeroy & Boch

Sumo Eggs von Peleg Design

Humphrey von Ototo

Yolkfish von Peleg Design auf Youtube

Yolkfish von Peleg Design

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